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Tagging liefert bessere Suchergebnisse im Internet


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verfasst von: Oliver Weiss  25|1|2006

 
 
Beim Tagging speichern Surfer bevorzugte Web-Seiten nicht in Bookmark-Listen, sondern unter "Tags". Damit sind Schlüsselwörter gemeint, die Inhalte kategorisieren sollen. Im Idealfall findet ein Internet-Nutzer Links zu einem Thema, über das andere bereits recherchiert haben. Er spart sich so die herkömmliche Suche im Web, die mitunter zu wenig brauchbaren Resultaten führt.

 

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Mit Tagging sind Surfer in der Lage, Web-Seiten unter Stichwörtern abzulegen. Ihre Sammlungen können sie mit anderen Anwendern teilen. Diese Methode des Social Networking ergänzt die klassische Web-Suche über Search Engines. Beim Tagging speichern Surfer bevorzugte Web-Seiten nicht in Bookmark-Listen, sondern unter "Tags". Damit sind Schlüsselwörter gemeint, die Inhalte kategorisieren sollen. Im Idealfall findet ein Internet-Nutzer Links zu einem Thema, über das andere bereits recherchiert haben. Er spart sich so die herkömmliche Suche im Web, die mitunter zu wenig brauchbaren Resultaten führt. Hierzu bedienen sie sich spezieller Websites, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen.

Große Portale haben das Thema aufgegriffen, weil Tagging-Sites Traffic auf ihre Seiten bringen. Ein bekannter Vertreter ist Del.icio.us, der Ende vergangenes Jahr von Yahoo übernommen wurde (siehe Yahoo! schluckt del.icio.us). Der Portalbetreiber unterhält mit "MyWeb" bereits ein solches Angebot für registrierte Nutzer von "My Yahoo".

Ein weiterer Anbieter ist Shadows.com. Dort können Nutzer zudem über Online-Communities diskutieren. Und auf Wink.com (der Anbieter nennt sich "People Powered Search Engine") können Web-Aktivisten in den Links anderer Wink-Mitglieder stöbern. Der Dienst bettet Tags von Del.icio.us, Digg und Yahoo MyWeb ein. Wer zum Beispiel nach "Mozart" sucht, erhält eine von anderen Nutzern kommentierte Ergebnisliste (Wink Search Results) mit Links etwa zu Beiträgen zum Komponisten. In der Ansicht weiter unten erscheint die klassische Ergebnisliste von Google.

Lycos hat unter dem Namen Lycos iQ eine neuartige Suchmaschine gestartet, die durch den Einsatz sozialer Netzwerke intelligente und brauchbare Ergebnisse erzielen soll. Das erklärte Ziel von Lycos iQ sei es, dem Suchenden bei seiner Recherche im Netz menschliche Helfer zur Seite zu stellen, deren gemeinsames Wissen weit über die Möglichkeiten eines Suchalgorithmus’ hinausgehe, erklärt Thomas Dominikowski von Lycos Europe die Funktionsweise. Lycos iQ vereine ein Fragen- und Antwortensystem mit einem Bookmarkingtool sowie einer Experten-Community, die allesamt in die klassische Lycos-Suchmaschine eingebettet sind. Jeder angemeldete Nutzer könne zum Experten werden und sein Wissen zu sämtlichen Themen einbringen, so die Betreiber des Portals. Die Fragesteller bewerten die Qualität der Antworten und ein Punktesystem belohnt die Experten für ihre Hilfe. Frei nach dem Motto ‚Dein Wissen zählt’ verfolge Lycos iQ so das Konzept einer virtuellen Nachbarschaft, die das Fach- oder Erfahrungswissen der Nutzer ansammle und auf Abruf zur Verfügung stelle.


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