
Vernachlässigter Bereich Single Sign-On
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| verfasst von: Oliver Koch | 30|5|2006 | |
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| Enterprise Single Sign-On-Technologie ermöglicht mit einem einzigen Log-On den sicheren und automatisierten Zugriff auf alle Anwendungen, für die der jeweilige Mitarbeiter autorisiert ist. Dennoch sind sich viele Unternehmen der Vorteile noch nicht bewusst, wie eine Umfrage belegt. |
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Enterprise Single Sign-On (ESSO)-Technologie ermöglicht mit einem einzigen Log-On den sicheren und automatisierten Zugriff auf alle Anwendungen, für die der jeweilige Mitarbeiter autorisiert ist. ESSO bringt nachweisbare Vorteile bei der Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit, vor allem in Verbindung mit starker Zwei-Faktor-Authentifizierungs-Technologie. Dennoch sind sich viele Unternehmen dieser Vorteile noch nicht bewusst, wie eine Umfrage unter IT-Verantwortlichen in Deutschland, Großbritannien und Italien belegt. Der Studie zufolge berichten 70 Prozent derjenigen befragten deutschen Unternehmen, die Single-Sign-On-Technologie implementiert haben, über eine Abnahme von IT- Helpdesk-Anfragen. Dadurch dass ESSO den Anwendern den Zugang zu allen autorisierten Applikationen mit nur einem einzigen Passwort erlaubt, reduziert sich die Anzahl der IT-Helpdesk-Anfragen, wie etwa denen nach dem Zurücksetzen von Passwörtern. VERSTÄNDNIS FEHLT OFTMALS Gleichzeitig zeigt die Studie, dass das Bewusstsein und das Verständnis für Single Sign-On (SSO) und starke Authentifizierung immer noch gering sind. Nur rund 62 Prozent der befragten IT-Entscheidungsträger sind mit der Single-Sign-On-Technologie vertraut, rund 46 Prozent mit starker Authentifizierung. Ein Großteil ist sich deren Einsatzmöglichkeiten und möglicher Kostenvorteile für ihr Unternehmen daher wohl kaum bewusst. SINGLE SIGN-ON NUR GERING VERBREITET Lediglich 13 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben überhaupt SSO implementiert, davon nur drei Prozent in Verbindung mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierungs-Technologie. Gerade diese Kombination aus beiden Technologien ist ratsam, da sie die höchste Sicherheit für SSO bietet, und dafür sorgt, dass Passwörter zu keinem Zeitpunkt gefährdet sind. Starke bzw. Zwei-Faktor-Authentifizierung beinhaltet den Gebrauch eines persönlichen Passworts zusammen mit einer Authentifizierungsmethode, die von sich aus den Anwender identifiziert, bevor er Zugriff zum Firmennetzwerk und seinen Anwendungen erhält. Der Untersuchung nach benutzen deutsche Unternehmen am häufigsten Hardware Token (17 Prozent), gefolgt von Smart Cards (acht Prozent) und USB-Authentifikatoren (ein Prozent) als Authentifizierungsmittel. Keines der befragten Unternehmen nutzt bislang Biometrie. Tim Pickard, Vice President of International Marketing bei RSA Security, dazu: "Die Studie zeigt, dass es hauptsächlich die Faktoren Kosteneinsparung, Bedienungsfreundlichkeit und höhere Sicherheit für den Fernzugriff auf das Netzwerk sind, die Unternehmen zur Implementierung von ESSO veranlassen. Insbesondere in der heutigen Wirtschaftslage, wo die IT-Abteilung mit immer weniger Budget immer mehr realisieren soll, ist das fehlende Bewusstsein für Kosteneinsparungen in Unternehmen, die keine ESSO-Lösung benutzen, überraschend und gleichzeitig enttäuschend." (pi/ok) |
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