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Optimierung der Lieferkette im Fokus der Fertigungsindustrie


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verfasst von: Oliver Weiss  4|9|2006

 
 
Den Grund für das steigende Interesse an Software für Supply-Chain-Management sehen Marktforscher in einem durch zunehmende Globalisierung verschärften Wettbewerb, dem Unternehmen mit einer effizienten Lieferkette entgegentreten müssten.

 
Laut den Marktforschern von Datamonitor betrugen die weltweiten Investitionen in Software für Supply-Chain-Management (SCM – Management der Lieferkette) im Jahr 2005 auf Seiten der Fertigungsindustrie 1,6 Mrd. Dollar. Der Bedarf an derartigen Lösungen werde in den nächsten Jahren stark zunehmen - 2010 soll der Markt bereits 2,5 Mrd. Dollar schwer sein, so die Prognose. Technologischer Treiber ist RFID, da sich Funkchip-Applikationen auf eine solide SCM-Suite stützen.

Den Grund für das steigende Interesse sieht Datamonitor in einem durch die zunehmende Globalisierung verschärften Wettbewerb, dem die Unternehmen mit einem effizienteren Management der Lieferkette entgegentreten müssten. Ein Trend, der durch steigende Rohstoffpreise noch verstärkt werde. Nicht nur große Konzerne, sondern durchaus auch kleine und mittelständische Unternehmen, werden sich nach Ansicht der Marktforscher über kurz oder lang mit SCM-Software auseinandersetzen müssen.

Ein aktueller Trend der Branche sind Demand-driven Supply-Chains. Gemeint sind damit durchgängige Prozesse zwischen Nachfrage (den Kunden) und der Lieferkette (den Lieferanten). Auf diese Weise verzahnte Abläufe sollen die Produktion bedarfsgerecht planbar machen, Produkteinführungszyklen verringern sowie die Lagerhaltung und damit Lagerkosten möglichst gering halten. (idg/oli)






 




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