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Im Test: Logitech Alto


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verfasst von: Rudolf Felser  8|2|2007

 
 
Mit dem Laptop auf Augenhöhe: Der Notebookständer bringt den LCD-Schirm jedes Notebooks in vernünftige Höhen und spendiert dem Nutzer dazu auch noch eine vollständige Tastatur. Was will man mehr?

 

© Logitech

Keine Frage: Laptops sind praktisch, gerade wenn es darum geht zum arbeiten nicht auf seinen Schreibtisch – oder gar vier Wände – angewiesen zu sein. Schnell ist der „Schleppi“ eingepackt und begleitet einen auf dem Weg zum Termin oder auch einfach so ins Kaffeehaus. Vielerorts ersetzt der mobile Rechner sogar vollständig den Desktop-PC. Wer allerdings fast ausschließlich seinen kompakten Rechenknecht für die Arbeit einsetzt, dem eröffnet sich rasch die Kehrseite der Mobilitäts-Medaille. Offensichtlich kann man ein Gerät entweder kompakt oder ergonomisch entwerfen. Beides zugleich geht nicht und beschert Laptopnutzern so oft eine buckelige Haltung und Rückenschmerzen. Eine externe Tastatur macht zwar die Eingabe bequemer, löst aber immer noch nicht das Problem der erzwungen falschen Körperhaltung des Nutzers.

Logitech hat sich zu diesem Thema so seine Gedanken gemacht und mit dem Notebook-Ständer Alto manifestiert. Die Außenverpackung des Gerätes lässt zu Beginn nichts Böses – oder Gutes – ahnen. Schält man den Alto aus seiner Kartonhülle offenbart sich sein praktischer Nutzen jedoch bald. Aufgeklappt bietet der Alto einer vollständigen Tastatur inklusive Ziffernblock mit einer erfreulich überschaubaren Anzahl an zusätzlichen Multimediatasten sowie einer schrägen Aufbewahrungslösung für das Notebook Platz. Auf den ersten Blick vermeint man eine Art „universelle Dockingstation“ vor sich zu haben - schick designt versteht sich. Darüber hinaus wurden ein Kabelmanagement-System sowie drei USB-Ports integriert. Klappt man das Gerät zu, hat es ungefähr die Maße einer Tastatur bei doppelter Dicke. So lässt es sich zwar transportieren, lugt aber aus den meisten Laptop-Taschen und –Rucksäcken deutlich sichtbar hervor. So richtig bequem transportabel ist der Notebookständer also nicht – hier wären wir wieder beim Dilemma „Ergonomie vs. Kompaktheit“.

Geeignet ist der Alto laut Hersteller für alle Notebooks bis 4 kg Gewicht. In der Praxis wird man auch mit kaum einem mobilen Rechner Probleme haben, der eine oder andere sitzt allerdings vielleicht etwas wackelig in der Halterung. Seine Vorteile spielt Logitechs Notebookhalter dennoch sofort aus: Das Display des Computers wird auf Augenhöhe gebracht, die Finger freuen sich über ordentlich dimensionierte Tasten und eine bequeme Handballenauflage schont die Gelenke. Mittels integriertem Ständer an der Unterseite lässt sich die Tastatur wie gewohnt schräg stellen. Treiberinstallation kann man sich sparen: Windows erkennt das Gerät nach dem Anschluss via USB sofort als USB-Tastatur und bindet es in das System ein. Ebenso einfach müsste das Gerät aufgrund der Standardkonformität auch unter Linux und MacOS zu initialisieren sein.

Im Praxistest auf der ITnT musste Logitechs Alto seine Nehmer-Qualitäten unter Beweis stellen, und tatsächlich: Bequemer lässt sich mit einem Notebook nicht arbeiten. Neidische Blicke von Kollegen und Passanten bewiesen, dass der Alto auch optisch was her macht. Zwei kleine Schönheitsfehler trüben das Bild jedoch ein wenig: Zum einen rutscht das Gerät auf glatten Unterlagen doch sehr leicht, hier ständen ihm kleine Gummifüße zur Stabilisierung gut zu Gesicht. Zum anderen zehren USB-Hub und Tastatur an den Stromressourcen des Notebooks. Zwar lässt sich ein Netzteil zur Versorgung der USB-Geräte anhängen, dass ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten. Will man mehrere stromhungrige USB-Geräte betreiben wird man um das Netzteil wohl nicht herumkommen. Für den Empfänger einer drahtlosen Maus reicht es aber allemal. Wer besonders pingelig ist, wird sich vielleicht auch daran stören dass die zum Teil aus Gummi bestehende Oberfläche Dreck geradezu magnetisch anzieht. Mit einem feuchten Tuch ist aber rasch alles ungeschehen zu machen. Außerdem kostet der Alto nicht die Welt: Für unter 100 Euro ist man dabei.






 




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