
Linux-Barrieren in Unternehmen schwinden
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| verfasst von: Thomas Mach | 10|5|2007 | |
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| Auch wenn die großen Diskussionen um Open Source nach und nach verstummen, das Thema freie Software bewegt auch heute noch die Gemüter. Eine Studie kommt nun zu dem Schluss, dass dem Open Source-Einsatz im Bereich geschäftskritischer Anwendungen nichts mehr im Wege steht. |
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Unternehmen, die mit Open-Source-Software arbeiten - oder selbige zumindest evaluiert haben - erkennen bei Verwendung von offenen Lösungen einen deutlichen Geschäftsvorteil. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie, die Unisys bei Forrester Research in Auftrag gegeben hat. Die positiven Effekte würden laut den Studienautoren auch den Einsatz von Open-Source-Lösungen für geschäftskritische Anwendungen rechtfertigen. Dadurch könnten dann beispielsweise Umsätze gesteigert oder der Kundenservice verbessert werden. Für die Studie führte Forrester Ende vergangenen Jahres insgesamt 486 Telefoninterviews mit Entscheidern aus Unternehmen in Europa und Nordamerika durch. Die Befragten waren in der Entscheidungsfindung, Strategieplanung, beim Einkauf und Budgetplanung ihres Unternehmens involviert. Die Studie mit dem Titel Standardizing on Open Source: Open Source Software’s Expanding Role in the Enterprise ist im Internet auf den Seiten von Unisys zu finden. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass bereits heute bei 58 Prozent der befragten Unternehmen in Nordamerika und bei 51 Prozent in Europa Open-Source-Lösungen für unternehmenskritische Anwendungen eingesetzt. werden. „Wichtigster Grund für den Einsatz von Open Source sind überraschenderweise nicht die geringen Betriebskosten, sondern die höhere Flexibilität – und dies sowohl im Bereich der IT-Infrastruktur als auch bei unternehmenskritischen Anwendungen“, betont Anthony Gold, Vice President und General Manager, Open Source Business, Unisys. So seien es nahezu 80 Prozent gewesen, für die die Unterstützung offener Standards, die uneingeschränkte Nutzung des Quellcodes und die Herstellerunabhängigkeit im Vordergrund stehen. „Nur 62 Prozent der befragten IT-Manager gaben an, dass Open-Source–Software durch die lizenzfreie Nutzung attraktiv ist.“ IT MITTELS OPEN SOURCE EFFIZIENTER GESTALTEN Laut der Studie sehen zudem über drei Viertel der befragten Unternehmen Open Source als wichtig oder sogar besonders wichtig an. Meist, um damit die IT effizienter zu gestalten und mit weniger Mittel mehr zu erreichen, so der General Manager. „Die Untersuchungen zeigen deutlich, dass für IT-Entscheider Nutzensteigerung mindestens ebenso wichtig ist wie eine Kostensenkung“, analysiert Gold. „Führungskräfte erkennen zunehmend, dass sich mit quelloffenen Lösungen Geld sparen lässt. Noch wichtiger ist jedoch, dass diese auch beträchtliche wirtschaftliche und prozesstechnische Vorteile mit sich bringen können – mehr Innovationen, ein kürzeres Time-to-Market und bessere Wettbewerbsvorteile.“
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