
Spammer satteln um: XLS statt PDF
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| verfasst von: Oliver Weiss | 23|7|2007 | |
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| Nachdem letzte Woche vor allem PDF-Dateien verschickt wurden, ist nun XLS die bevorzugte Wahl. |
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Nachdem Spammer letzte Woche vor allem PDF-Dateien als Anhang verschickt haben, sieht es jetzt so aus, als wäre das XLS-Format die bevorzugte Wahl. Dabei könnten die Mails aber neben dem Spam noch eine aktuelle Sicherheitslücke in Excel nutzen, um das System zu kompromittieren. In der letzten Woche waren virtuelle Postfächer einem massiven Penny-Stock-Spamming mittels PDF-Dateien ausgesetzt. Das Problem dabei ist, dass sich PDF-Anhänge nicht ohne weiteres in der Spamming-Appliance blocken lassen, ohne eine hohe Anzahl von False-Positives zu erhalten. Derzeit sieht es so aus, als würden die Spammer anstatt auf PDF auf das Excel-Format XLS setzen. Problematisch ist dabei, dass die E-Mails unter Umständen nicht nur Spam enthalten, sonder so präpariert wurden, dass sie eine bestehende Excel-Schwachstelle nutzen. Anfang Juli hat Microsoft im Rahmen des Patch-Days eine hoch kritische Lücke in Excel geschlossen, über die Angreifer das System potentiell übernehmen konnten. Anwender und Administratoren sollten ihre Systeme und Anti-Viren-Lösungen schnellstmöglich auf den aktuellsten Stand bringen. Sollten Sie eine Excel-Datei von einem unbekannten Absender empfangen, sollten Sie diese ungeöffnet löschen. (idg) |
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