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| verfasst von: Thomas Mach | 17|10|2007 | |
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| Mit 11g dehnt Oracle die Funktionspalette seiner Datenbank aus. Neue Management-und Testfunktionen sollen für schnellen Return on Investment sorgen. |
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Oracle habe mit 11g große Fortschritte gemacht, doch fänden sich darin Schwachstellen, bei denen es sich schlicht um »dumme Programmierfehler handelt,« erklärte vor wenigen Wochen Alexander Kornbrust, Managing Director bei Red Database Security, auf der Hack in The Box Security Conference 2007. Nach Ansicht des Sicherheitsexperten herrscht bei der Entwicklungsmannschaft des Datenbankanbieters offenbar Schulungsbedarf, denn diese »simplen Sicherheitslecks« seien zu vermeiden. Kornbrust, der Großunternehmen beim Sicherheitscheck ihrer Oracle-Datenbanken unter die Arme greift, war bei der Inspektion der Software auf SQL-Injection-Schwachstellen gestoßen. Diese ermöglichen Angreifern, einen beliebigen Code auszuführen. Darüber hinaus will der Security-Spezialist eine Möglichkeit gefunden haben, die Auditing-Funktion in 11g und anderen Versionen der Datenbank zu umgehen, wodurch es möglich sei, die Compliance-Bemühungen eines Unternehmens zu untergraben. Dass Oracles jüngstes Datenbankkind zum richtigen Zeitpunkt das Licht der Welt erblickt, unterstreichen auch Prognosen der IDC, die in diesem Jahr von neun Prozent Mehrausgaben im Bereich Datenbanken ausgehen. Ein größeres Budget-Plus als es in jeder anderen Softwarekategorie geplant ist. Das 11g-Release löst nach rund vier Jahren Version 10g ab. Die Datenbank, betont Willie Hardie, Oracle Vice President Database Productmarketing. Besser, schneller und billiger sei die Datenbank, 1.800 Entwickler hätten an mehr als 400 neuen Features gearbeitet, die sowohl die Standardaufgaben der Administration erleichtern, als auch neue Anwendungsbereiche erschließen. Den klassischen Oracle-Anwendern dürften einige Neuerungen besonders interessieren. Der Hersteller hat nach eigenen Angaben viel Arbeit in die Erleichterung der Systemverwaltung gesteckt, so etwa in Mechanismen, die ein schnelleres und somit günstigeres Ausrollen von Datenbankanwendungen ermöglichen. Ein Beispiel dafür ist das Feature Real Application Testing, das den Aufbau einer Testumgebung und die Simulation realer Produktionsbedingungen erlaubt. Ein typischer Testzyklus für eine Datenbankapplikation soll sich damit von rund 150 Tagen auf etwa elf Tage reduzieren lassen. Ferner kommt 11g mit verbesserten Partitionierungs- und Kompressionsfähigkeiten, was sich Hardie zufolge kostensenkend im Bereich ILM- und Storage-Management auswirkt. Wichtig hier sind vor allem die neu eingeführten Partitionierungsdefinitionen Interval, Reference und Virtual Column, die bisherige, zum Teil aufwendige Handarbeit ersetzen, sowie die Möglichkeit, die Partitionierungsmethoden Range, Hash und List ohne Restriktionen miteinander zu kombinieren.
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