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Die sieben wichtigsten Trends im Softwaremarkt


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verfasst von: Oliver Weiss  20|11|2007

 
 
Die Wichtigste Tendenz ist laut Gartner: Die Zeit der hohen Gewinnmargen geht für Softwarehersteller zu Ende.

 

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Laut Gartner werden sieben Trends den Softwaremarkt in den nächsten zehn Jahren prägen. Wichtigste Tendenz: Die Zeit der hohen Gewinnmargen geht für Softwarehersteller zu Ende. Die Analysten empfehlen den Softwareanbietern "realistischere Margen" zu planen, da ihre Kunden in den nächsten Jahren noch genauer auf die Kosten achten würden als bislang. Das Bemühen, die Preise zu drücken, hätte sich für Anwender in den vergangenen Jahren bereits beim Einkauf von Hardware und Services gelohnt. Künftig werde auch über Software härter verhandelt.

"Bis heute ist der Softwaremarkt dadurch gekennzeichnet, dass Käufer nach der Anschaffung einer Softwarelizenz über eine schlechte Verhandlungsposition verfügen", beobachtet William Snyder, Research Vice President bei Gartner. "In Zukunft erwarten wir aber, dass CIOs und für Software verantwortliche Mitarbeiter über bessere Verhandlungsgrundlagen verfügen werden und sich damit die Gewinnmargen der Software-Anbieter reduzieren."

Snyder benennt folgende sieben Trends, die den Softwaremarkt innerhalb der nächsten Jahre aufgrund neuer Vertriebs- und Wirtschaftsmodelle sowie einer starken Nachfrage kaufkräftiger Regionen wie China und Indien verändern werden.

Geschäftsprozess-Outsourcing wird wichtiger
Der weltweite Markt für Business Process Outsourcing (BPO) bleibt laut Gartner das am schnellsten wachsende IT-Servicesegment. Voraussichtlich wächst das Gesamtvolumen von 144 Milliarden Dollar im Jahr 2006 auf 235 Milliarden in 2011. Auf die Softwarebranche wirkt sich das aus: Viele große BPO-Anbieter nutzen nur zum Teil oder gar nicht die gängigen kommerziellen Business-Anwendungen und nehmen damit der Softwarebranche einen Teil ihrer Marktchancen. Die Dienstleister, die sich auf die großen Softwarehäuser verlassen, entwickeln seine solche Marktmacht, dass sie wahrscheinlich bessere Vertragsbedingungen herausschlagen als gewöhnliche Kunden.

Wachsendes Interesse an Software as a Service
Gartner prophezeit, dass 2011 zirka ein Viertel der gesamten neu angeschafften Business-Software über das SaaS-Modell ausgeliefert wird. Software as a Service sieht vor, dass Anwendungen vom Kunden als bezahlter Service genutzt und nicht vor Ort installiert werden. Sie werden von einem entfernten Server des Anbieters nach Bedarf gegen eine Abogebühr geladen. Das hat Auswirkungen auf das Verhältnis von Anbieter und Kunde sowie auf die Gewinnmargen: Viele der "Lock-in-Kosten", die sich beim lokalen Softwarebetrieb ergeben, entfallen mit dem On-Demand-Modell. Beispielsweise sinkt der Aufwand für die Anpassung. Implementierung und Upgrading sind komplett dem Anbieter überlassen und mit der monatlichen Gebühr abgegolten. Gartner räumt ein, dass es weder einfach noch billig sei, seinen SaaS-Anbieter zu wechseln - allerdings auch nicht unmöglich. Raum für Verhandlungen und eine Verbesserung der Vertragskonditionen werde es auch mit diesem Modell geben.


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