
Zehn Gründe, warum das Apple iPhone nicht Business-tauglich ist
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| verfasst von: Manfred Bremmer * | 17|12|2007 | |
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| IT-Abteilungen werden inzwischen von Managern bedrängt, die ihr privat angeschafftes iPhone auch beruflich nutzen wollen - laut Forrester ein No-Go. |
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"Wenn du es nicht kontrollieren kannst, dann lass es" – obwohl diesen Spruch Gartner geprägt hat, stoßen mitunter auch die Kollegen von Forrester Research in dieses Horn – unter anderem, wenn es um die Nutzung von Apples iPhone in Unternehmen geht. Das Analystenhaus will zwar nicht ausschließen, dass sich das elegant designte Handy irgendwann zum erstklassigen Business-Tool entwickelt. Aktuell weiß Forrester jedoch mindestens zehn gute Gründe, warum IT-Abteilungen den Support für das iPhone ablehnen sollten. Hier eine kleine Argumentationshilfe für den CIO: 1. Mangelhafter Schutz der Daten Der wichtigste Grund, die iPhone-Nutzung im Unternehmen kategorisch zu verbieten, ist die fehlende Unterstützung von Sicherheitsrichtlinien: Derzeit gibt es keine Möglichkeit für Unternehmen, geschäftskritische Informationen auf dem iPhone vor Unbefugten zu sichern, weder durch Daten- noch Laufwerkverschlüsselung. Ebenso wenig kann die IT-Abteilung Passwort-Policies durchsetzen, da die Entscheidung, ein solches zu verwenden (und zu verändern), einzig im Ermessen des Anwenders liegt. 2. Keine native Push-Mail-Unterstützung Der unmittelbare automatische Eingang von neuen E-Mails, neudeutsch als Push-Mail bezeichnet, ist mit der wichtigste Grund für die Anschaffung eines Firmen-Handys, so Forrester. Anwender büßen vergleichsweise viel an Produktivität ein, wenn sie selbst ständig im Postfach nach neuen Mitteilungen Ausschau halten müssen. So ergeht es auch iPhone-Nutzern: Das Gerät ist zwar in der Lage, via Imap und SMTP mit Microsoft Exchange und Lotus Notes zu synchronisieren. Dazu muss allerdings die IT-Infrastruktur extra angepasst oder gar ein separates Gateway-Produkt angeschafft werden – selbst dann werden nur alle 15 Minuten neue Mails ausgeliefert. Als weiteres Manko ist das Apple-Produkt laut Forrester nicht in der Lage, drahtlos Daten mit dem PC zu synchronisieren. Die Abgleichung von Kalender- oder Kontaktdaten ist über das proprietäre USB-Kabel möglich. Ändern sich Termin und Ort eines Meetings in letzter Minute sind daher die Chancen groß, dass der iPhone-Nutzer nichts davon mitbekommt. 3. Fehlende (legale) Drittapplikationen Da Apple eine Software Development Kit (SDK) für externe Entwickler und Unternehmen erst für Februar angekündigt hat, werden aktuell keine Anwendungen von Drittanbietern unterstützt. Firmen, deren Vertriebsmitarbeiter eigenentwickelte Anwendungen nutzen, können diese nicht auf das iPhone portieren, bis dieser Punkt vollständig geklärt ist. 4. Keine Verwaltungs-Tools Aus Sicht von Forrester bestehen die wichtigsten Features von Mobile-Device-Management-Lösungen darin, Endgeräte remote zu sperren und darauf gespeicherte Daten zu löschen. Beide Funktionen sind für das iPhone nicht verfügbar. Überhaupt bietet Apple aktuell für das Gerät kein einziges Verwaltungs-Tool an, das den vielen Applikationen für Blackberrys, Windows-Mobile- oder Symbian-Smartphones nahe kommt. Forrester geht davon aus, dass Drittanbieter nicht vor Mitte bis Ende 2008 mit einer Device-Management-Lösung für das iPhone auf den Markt kommen. 5. Chronische Schreibschwäche Das Touchscreen-Oberfläche und das virtuelle Keyboard des iPhone sind sicher cool. Für Power-User, die sehr häufig E-Mails und Kurzmitteillungen auf dem Gerät schreiben, ist die Lösung aber suboptimal. Das Problem ist dabei das fehlende taktile Feedback. Dieses erschwert ein schnelles Schreiben, da der Nutzer ständig seine Eingabe kontrollieren muss. Damit sind Business-Anwender unter dem Strich mit einer richtigen Qwertz-Tastatur, wie sie bei Blackberrys, Windows-Mobile- und Symbian-Geräten zu finden ist, besser bedient.
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