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Spammer gehen alphabetisch vor


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verfasst von: Oliver Weiss  1|9|2008

 
 
Von A bis Z klappern Spammer mögliche Mail-Adressen ab. Wer eine Adresse hat, die mit "A" beginnt, erhält besonders häufig Spam.

 

© Archiv

Sicherheitsexperte Richard Clayton von der Cambridge University hat den Mailverkehr über den britischen Internet-Service-Providers Demon Internet untersucht. Das Ergebnis: Je höher der Anfangsbuchstabe einer Mail-Adresse im Alphabet liegt, desto mehr Spam-Mails landen auch im Posteingang.

Von den Nachrichten, die eine Person namens „Alison“ erhält, sind laut Claytons Statistik 35 Prozent Spam. Im Posteingang von „Zadie“ sind es dagegen nur 20 Prozent – und das, obwohl beide Mailempfänger denselben Provider haben. Die Untersuchung widerspricht früheren Theorien, wonach vor allem der Teil nach dem @-Zeichen in der Adresse entscheidend für das Spamaufkommen ist.

Clayton ist der Ansicht, dass viele Spammer mit Hilfe von Wörterbüchern versuchen, gültige Mail-Adressen zu erzeugen – eine Methode, die recht häufig zum Erfolg führt. Er empfiehlt deshalb allen, die die Nase von Spam voll haben, künftig ihre Benutzernamen vorsichtiger auszusuchen. (idg)






 




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