
Dem lästigen Papierkrieg ein endgültiges Ende bereiten
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| verfasst von: Thomas Mach | 11|2|2009 | |
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| Ein Ende der Papierrechnung hat sich die EVN zum Ziel gesetzt. |
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Zur Beschleunigung der innerbetrieblichen Verrechnung stellt die EVN von Papierrechnung auf E-Billing um und setzt auf die renommierte SAP-Integrationslösung E-sign for SAP Solutions. Die EVN AG ist der größte Strom-, Gas- und Wärmeversorger in Niederösterreich mit Hauptsitz in Maria Enzersdorf. Zusätzlich zu den traditionellen Hauptsparten ist die EVN auch in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie Straßenbeleuchtung tätig. Über die Grenzen Österreichs hinaus operiert die EVN in insgesamt 18 verschiedenen Staaten. Innerbetriebliche Rechnungen wurden bei der EVN bislang auf klassischem Wege bearbeitet: Zuerst wurde die Faktura im SAP-System erstellt, dann ausgedruckt, postalisch verschickt, erneut im Zielsystem erfasst und letztlich im SAP Core verbucht. Die Optimierung dieses wenig effizienten Verfahrens bot die Möglichkeit, den Bilanzierungsprozess nachhaltig anzukurbeln. Um die interne Konzernverrechnung zu beschleunigen, entschied sich die EVN für die Einführung der E-Billing Lösung E-sign for SAP Solutions aus dem Hause R>it. Die Implementierung übernahmen die E-sign-Spezialisten von Snap Consulting. Mit dem Ziel einer schnellstmöglichen Verarbeitung von Rechnungen wurde im Rahmen der Neukonzeption auch Businesslogik auf ABAP-Seite entwickelt. So werden Konzernrechnungen im sendenden SAP-System nicht nur über die Druckstraße an die E-sign-Lösung zur Anbringung der digitalen Signatur weitergeleitet, sondern zeitgleich auch direkt an das Zielsystem zur Vorverbuchung. Derart vorverbuchte Rechnungen sind somit sofort ergebniswirksam. Sobald das Rechnungswesen dann mittels E-sign die Rechnungen mit Signaturen versieht, wird ein SAP-Workflow im Zielssystem gestartet, der die PDF-Rechnungen archiviert und die zuvor vorverbuchten Daten vollends durchbucht. Die Entscheidung der EVN für E-sign for SAP Solutions fiel aufgrund des hohen SAP-Integrationsgrades der Lösung. Für die Produktentscheidung waren unter anderem die Archivierung über die Archive-Link-Schnittstelle, das Starten von SAP Workflows inklusive Parameterübergabe an den Workflow Container sowie der im Lieferumfang enthaltene Musterworkflow, die hohe Flexibilität der Technologie beim Senden und Empfangen sowie das Verarbeiten von Dokumenten miteintscheidend. Installiert wurde die Lösung als Service am Java-Stack auf XI-Clustern sowohl am Test- als auch am Produktivsystem, was zahlreiche Vorteile für die EVN bringt. So gibt es keine doppelte Erfassung mehr. Rechnungsdaten werden einmal im SAP IS-U erfasst und dann ans Zielsystem geschickt. Dort werden die Daten nur noch verbucht und müssen nicht erneut eingegeben werden. Zudem fällt der Faktor Papier weitgehend weg, weder Papierrechnung noch Portokosten fallen an. Darüber hinaus seien die Prozesse nun hundertprozentig durchgängig. Und letztlich wurde die Konzernverrechnung laut der EVN durch die separate Vorverbuchung massiv beschleunigt. |
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