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Instant-Information am Handy


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verfasst von: Christof Baumgartner  26|8|2009

 
 
Mit der Applikation Mobeedo des Unternehmens Sengaro zeigt das Handy Informationen, die man sonst nicht sehen würde. Und das in Echtzeit.

 

© © Sengaro

Der Erfolg von Apples App Store bewegt zahlreiche schlaue Köpfe dazu, eigene Applikationen, also Apps, zu entwickeln und diese dann über Kanäle wie eben den Appstore anzubieten. Mittlerweile gibt es ähnliche Plattformen von RIM, T-Mobile, Nokia oder Google. Ein schlauer Kopf ist definitiv Christian Vogt. Vogt erdachte vor drei Jahren eine »Situationssuchmaschine«, die jetzt für das iPhone und Handys mit dem Google-Betriebssystem Android über die jeweiligen Plattformen erhältlich ist. Das Produkt Mobeedo ist laut Vogt ein mobiles »Echtzeit-Informationssystem«. Mobeedo, das Hauptprodukt des österreichischen Unternehmens Sengaro, soll vor allem Fußgängern und Radfahrern die Navigation erleichtern. Die Idee dahinter ist, dass Informationen automatisch aufs Handy geliefert werden und nicht erst gezielt gesucht werden müssen, auch dann, wenn der Nutzer eigentlich gar keinen Informationsbedarf verspürt. Statt wie auf dem Desktop nach Schlagworten zu suchen, nutzt Mobeedo den aktuellen Standort, um ihm möglichst viele relevante Infos drumherum zu liefern.

Öffnet man die Applikation, ermittelt diese via GPS den Standort und zeigt auf einer Karte verschiedene Points of Interest (POI). Wichtig dabei ist laut Vogt, dass diese Inhalte kostenlos sind (auch die Applikation selbst kostet nichts). Zusätzlich wird die Karte in so genannte »Infoareas« eingeteilt. Die Software errechnet nun aus den Parametern Ort, Uhrzeit und Bewegungsgeschwindigkeit, welche Informationen eingeblendet werden. Wenn man sich zum Beispiel in der Nähe eines Bahnhofs befindet, werden automatisch die nächsten Abfahrtszeiten eingeblendet. Natürlich nur, wenn man das will und die Applikation entsprechend konfiguriert hat. Es gibt aber auch kommerzielle Nutzer des Systems: Zum Beispiel für den österreichischen Alpenweltverlag ein geschlossenes Wanderkartensystem, und mit dem Zoo Dortmund und der Universität Dortmund wird gerade ein Zooführer entwickelt, der vor jedem Gehege passende Informationen zu den Tieren liefert.






 




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