COMPUTERWELT · TOP1001 · IT-Heads · IT-Stellen · IT-Termine · CW.tv · Seitenclicke · E-Paper



Kommentar: Mehr Wissen über Geschäftsanwendungen


Textgröße:
verfasst von: Dietmar Schnabel*  22|9|2009

 
 
Netzwerke müssen zukünftig mehr dazu beitragen die Geschäftsprozesse der Unternehmen zu optimieren.

 

© Blue Coat Systems

Die meisten Unternehmen agieren in unserer globalisierten Geschäftswelt dezentral von verteilten Standorten aus. Gleichzeitig sind sie zunehmend mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden vernetzt und müssen unter steigendem Kostendruck effizient und profitabel operieren. Kein Wunder also, dass diese Unternehmen ihr Netzwerk und die Bereitstellung von Anwendungen über diese Infrastruktur inzwischen als geschäftskritisch für ihren wirtschaftlichen Erfolg betrachten. Doch die bestehenden Netzwerkinfrastrukturen wandeln sich zunehmend zu Altlasten, die dem raschen Wandel der letzten Jahre nur mit mäßiger Flexibilität folgen können. Warum das so ist? Nun, die Anforderungen haben sich einfach zu schnell und zu stark verändert.

Information hat sich zu einer Art Währung entwickelt. Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung zu haben, kann ein wettbewerbsentscheidender Vorteil sein. Die zunehmende "Webifikation" im Bereich der Geschäftsanwendungen ermöglicht zwar den Zugriff auf Geschäftsanwendungen von (fast) überall. Doch sie bringt gleichzeitig neue Herausforderungen für die IT-Infrastruktur mit sich – nämlich die Optimierung der Datenübertragung über das Netz vor allem über Weitverkehrsstrecken. Und die möglichst durchgängige Gewährleistung der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien über alle Mitarbeiter und Standorte hinweg: Mitarbeiter sind zunehmend mobil und greifen auch von unterwegs auf geschäftsrelevante Anwendungen zu. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten und aus umweltpolitischen Gründen werden die Budgets für Reisekosten oftmals gekürzt oder sogar gestrichen und stattdessen Videokonferenzen angesetzt. So nimmt die Anzahl der web-basierten Anwendungen für geschäftsrelevante Prozesse stetig zu. Das heißt in letzter Konsequenz: Das Datenaufkommen im Weitverkehrsnetz (WAN) erhöht sich kontinuierlich. Und es heißt: Eine steigende Anzahl von geschäftskritischen Anwendungen konkurriert um eine nicht unendlich ansteigende Menge von Bandbreite.

Was also tun? Unser Rat: Application Delivery Networks aufbauen. Sie sind eine Art zusätzliche intelligente Infrastrukturschicht im Netzwerk und setzen auf der klassischen Transportschicht auf. Herkömmliche Netzwerkkomponenten bieten zweifelsohne eine gute Verbindungsfähigkeit (Connectivity) – sie "bewegen Datenpakete" von A nach B. Doch sie haben keine Ahnung von den Inhalten und damit davon, wer und was da eigentlich über das Netzwerk in das Unternehmen gelangt.

Doch um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Unternehmen gerecht zu werden braucht es mehr als das. Unternehmen benötigen mehr Einblick in ihren Datenverkehr, eine optimierte Übertragung der Daten und ein Höchstmaß an Sicherheit. Denn nur so können sie erkennen welche Anwendungen im Netz geschäftskritisch, weniger relevant oder gar unangemessen bis schädlich sind. Unternehmen müssen also in der Lage sein, Anwendungen im Netz zu erkennen und entsprechend ihrer individuellen Anforderungen zu priorisieren. So braucht beispielsweise das VoIP-Telefonat eine höhere Priorität als der Zugriff auf eine SAP-Anwendung. Diese benötigt jedoch eine höhere Priorität im Vergleich zum normalen E-Mail-Verkehr. Und das Einschleusen von Viren oder Trojanern möchte man sich am besten komplett ersparen.

Application Delivery Networks bieten genau diese Kombination aus Einblick, Beschleunigung und Sicherheit. Die Komponenten dieser intelligenten Netzwerkinfrastruktur optimieren und sichern den Informationsfluss zu jedem Anwender, über jedes Netzwerk und an jedem beliebigen Ort. Damit bieten sie Unternehmen die nötige Übersicht und Kontrolle, um kosteneffizient und produktiv operieren zu können und dennoch flexibel auf die sich schnell verändernden Anforderungen unserer modernen Geschäftswelt zu reagieren.

* Dietmar Schnabel ist Sales Director DACH & Eastern Europe bei Blue Coat Systems.






 




Scoop
 SIEHE AUCH

 KNOW-HOW

 TERMINE

powered by APA-IT