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RIPE NCC unterstützt bei Umstieg auf IPv6


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verfasst von: Rudolf Felser  17|11|2009

 
 
Der Internet-Registrar hat eine Webseite ins Leben gerufen, die als Informationsquelle für Unternehmen und Regierungsbehörden bei der Planung und Ausführung des IPv6-Rollouts dienen soll.

 

© Ripe NCC

Ist die Expansionfähigkeit des Internets in Gefahr? "Die Tatsache, dass die meisten Schätzungen bis zur Erschöpfung von IPv4 im Idealfall zwei Jahre ansetzen, zeigt, dass gemeinsame Anstrengungen zur Einführung von IPv6 erforderlich sind, um die Stabilität und das konstante Wachstum des Internets zu gewährleisten", sagt Axel Pawlik (Bild), Geschäftsführer von RIPE NCC, Internet-Registrar (Regional Internet Registry; RIR) für Europa, den Nahen Osten und Teile Zentralasiens. Ein Misserfolg bei der Einführung von IPv6 vor der Erschöpfung der IPv4-Adressen sei heute eine der grössten Gefahren für das Internet, warnt er in einer Aussendung.

RIPE NCC hat deshalb eine Webseite ins Leben gerufen, die als Informationsquelle zur Unterstützung von Unternehmen und Regierungsbehörden bei der Planung und Ausführung des IPv6-Rollouts dienen soll. Zu finden sind auf der Webseite von "How to Act Now - Jetzt Handeln und Wie" Expertenratschläge, Videoclips sowie Hinweise und Tipps zu verschiedenen Aspekten der Planung und Implementierung von IPv6 innerhalb eines Netzwerks. Der Inhalt geht auf Fragen und Herausforderungen ein, mit denen sich Mitarbeiter und Techniker grosser Unternehmen, kleiner Firmen und staatlicher Stellen bei der Einführung von IPv6 konfrontiert sehen könnten.

Der grösste Teil des Internets läuft zur Zeit unter IPv4, aber es stehen laut Angaben von RIPE NCC nur noch ungefähr zehn Prozent freie Adressen zur Verfügung. Die Einführung von IPv6 sei daher entscheidend, um neuen Anwendern und Geräten zu ermöglichen, mit dem Internet verbunden zu werden.

Organisationen, die die Einführung von IPv6 verzögern, könnten erhöhte Kosten aufgrund einer unzureichenden Beschaffungsplanung und eines hastigen Einsatzes entstehen, warnt die Organisation. Werde nicht sichergestellt, dass alle Geräte und Netzwerke mit IPv6 kompatibel sind, könnte dies zu Problemen bei der Kommunikation mit anderen Internetanwendern führen und Zugriff auf Online-Inhalte und Dienstleistungen verhindern.

"Die Einführung einer neuen Technologie braucht Zeit und da der Zeitpunkt der IPv4-Erschöpfung bereits bedrohlich nah gerückt ist, ist Zeit das eine Luxusgut, über das wir als Branche nicht mehr verfügen", so Pawlik eindringlich. (pi/rnf)






 




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