
Konferenz "Enable!": Wissen als Wettbewerbsfaktor
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| verfasst von: Rudolf Felser | 4|2|2010 | |
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| Bei der internationalen Konferenz "Enable!" von 18. bis 20. März in Wien geben sich Top-Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaftskritik ein Stelldichein. |
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Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie Wissens– und Innovationsarbeit bestmöglich unterstützt werden kann. Diese Frage ist von höchster Relevanz, da erfolgreiche Wissens- und Innovationsarbeit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Ökonomie und im gesellschaftlichen Kontext (Stichwort: "Wissensgesellschaft") des 21. Jahrhunderts geworden sind. Die Veranstalter der "Enable!" wollen Neues entstehen lassen und ausprobieren: "Bei der Frage, wie man 'radikal neues Wissen' erzeugen kann, stehen wir – abgesehen von den Bemühungen des Knowledge- und Innovation Management – noch am Beginn der Entwicklungen. Es gibt aber ein beachtliches und entwicklungsfähiges Potenzial". Die Konferenz will Personen, Organisationen und Netzwerke zusammenbringen, um zu explorieren und zu dokumentieren, was "Enabling" in unterschiedlichen Disziplinen und Kontexten bedeuten kann. "Die Konferenz zeigt auf, welche Rahmenbedingungen gestaltet werden oder vorhanden sein müssen, damit Neues entstehen kann. Wie können etwa unterschiedliche Dimensionen dazu beitragen, innovatives Arbeiten zu fördern?", fragen die Veranstalter. Beispielsweise Netzwerke, Finanzierung, Kommunikation, Informationstechnologien, Internet, Raum, Licht, oder Kultur. "Diese Fragestellungen sind hoch komplex. Eine Reihe verschiedener Disziplinen wird hier auf interdisziplinärer Ebene zusammenarbeiten müssen, im Spannungsfeld zwischen Praxis und Theorie. Das verspricht sehr spannend zu werden." Ziel der Konferenz ist es, eine Integration dieser verschieden Dimensionen (Architektur, Finanzsektor, Internetbranche, Start-Ups, "Innovation Hub", Betreiber, etc.) zu orchestrieren. "Enable!" bringt jedoch nicht nur unterschiedliche Disziplinen zusammen, sondern auch Academia, Netzwerker und Entrepreneure. Mittels innovativer Veranstaltungsformate (siehe dazu auch den Beitrag "Gastkommentar: Ein Programm ist ein Programm ist ein Programm") möchte die Konferenz die besten Köpfe zu diesem Thema zusammen bringen. Damit "Inhalt und Format der Konferenz bei der Gestaltungsmöglichkeit der Räume durch die Vortragenden quasi ineinanderfließen können". Die Wirtschaft habe gut gelernt, wie man die Produktion materieller Produkte höchst effizient gestalten kann, so die Veranstalter. Nun gehe es darüber hinaus um immaterielle Produkte und Werte, um Kombinationen, Ideen und Neues. "Enable!" kooperiert mit dem internationalen Netzwerk "lift". Dort beschäftigen sich über 5.000 Mitglieder aus immer mehr Ländern mit dem Themenumfeld sozialer Implikationen neuer Technologien (beispielsweise Web 2.0). Die Vorreiter eines neues Verständnisses dafür, wie Kreativität und Produktivität nebeneinander existieren können, haben enormes Potential zum Spin-off herkömmlicher Industrien. "Die besten Ideen entstehen nicht in herkömmlichen Büros", so die Veranstalter. Der erste Konferenztag ist heimischen Akteuren gewidmet. In Workshop-artiger Atmosphäre präsentieren sich Wiener Netzwerke und Institutionen einem internationalen Publikum. Da sich die Blogger- und Twitterszene auch stark aus diesen Bereichen rekrutiert, dürfte es auch rege Online-Kommunikation zum Thema geben. Die Konferenzsprache ist Englisch, bis 15. 2. ist die Teilnahme noch zum Frühbucher-Tarif von 150 Euro für alle drei Tage (sonst 300 Euro) möglich. Die Registrierung läuft über diese Webseite. Weitere Infos liefert auch ein Promotion-Video auf Youtube (siehe unten). (pi/rnf) |
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