
DIS AG schwört auf weibliche IT-Profis
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| verfasst von: Rudolf Felser | 9|2|2010 | |
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| Technik ist längst nicht mehr reine Männersache. Trotzdem ortet der Arbeitskräfteüberlasser Nachholbedarf im IT-Bereich und fordert von Bewerberinnen und Arbeitgebern mehr Mut. |
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Obwohl Technik längst nicht mehr reine Männersache ist, haben es Frauen die Karriere machen wollen in diesem Berufszweig oft nicht leicht. Dabei verfügen sie über ein hohes Maß an logisch-analytischem Denkvermögen, an sozialer Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit – alles wertvolle Skills im beruflichen Alltag. Aber es gibt Hoffnung: Immer mehr Unternehmen richten ihre HR-Strategie auf die weibliche Komponente aus. So wie zum Beispiel der Arbeitskräfteüberlasser DIS AG, wo fast die Hälfte aller Führungspositionen mit Frauen besetzt sind. "Weibliche Führungskräfte überzeugen – und bringen wichtige Kompetenzen mit", weiß Manfred Zörnpfenning, der österreichische Niederlassungsleiter für den Bereich Information Technology. Die Art mit Menschen umzugehen und zu kommunizieren, ihre Offenheit für andere Denkweisen, die Toleranz für andere Standpunkte und authentisches Verhalten seien Eigenschaften, die ihre Führungsqualitäten ausmachen. "Wir verzeichnen generell eine verstärkte Nachfrage nach diesen Soft Skills. Von Kundenseite hören wir auch, dass sich nach der Einstellung von Frauen im IT-Bereich sowohl das Teamgefüge als auch das Projektergebnis verbessert hat. Sowohl IT- als auch HR-Verantwortliche fragen gezielt nach weiblichen IT-Fachkräften. Leider bewerben sich bei der DIS AG nach wie vor zu wenige Damen." In vielen Bereichen seien Fach- und Nachwuchskräfte rar. Es sollte also im ureigenen Interesse eines jeden Unternehmens liegen, bei der Talentförderung und Rekrutierung Frauen aktiv einzubeziehen. Unternehmen rät Zörnpfenning zu hausinternen Qualifizierungsprogrammen, um Mitarbeiterinnen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Die Förderung von Frauen sollte fester Bestandteil einer Unternehmensphilosophie sein. Gute Chancen bestünden besonders für Java-Entwicklerinnen, Projektmanagerinnen, Datenbank-Spezialistinnen, System Engineers mit Virtualisierungskenntnissen und IT-Fachleute für Dokumentenmanagement, sowie Messaging & Collaboration. "Generell spüren wir noch den Fachkräftemangel bei HTL-Absolventinnen vor allem bei Softwareentwicklung und Datenbank Know-how sowie allgemein bei UNI/FH Absolventinnen", wünscht sich der DIS-Niederlassungsleiter mehr Bewerberinnen für den IT-Bereich. (pi/rnf) |
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