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Flughäfen: Mobiler Check-in und Self-Service gefragt


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verfasst von: Oliver Weiss  9|3|2010

 
 
Mobilität ist weltweit einer der wichtigsten Trends im Bereich IT-Infrastruktur auf Flughäfen. Vor allem die Möglichkeit, Barcode-basierte Boarding-Pässe direkt an Mobiltelefone zu senden, forciert den Trend zum papierlosen Reisen.

 

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Das Gros aller führenden Flughafenbetreiber (80 Prozent) setzt beim Check-In künftig vornehmlich auf Self-Service-Angebote. Das ergab die neue Studie "Airport IT Trends" von SITA. Darüber hinaus beurteilten 52 Prozent der Studienteilnehmer die Einführung elektronischer Dokumente als die entscheidendste Entwicklung für Flughäfen in der nahen Zukunft. Vor allem die Möglichkeit, Barcode-basierende Boarding-Pässe direkt an Mobiltelefone zu senden, forciert den Trend zum papierlosen Reisen.
Im Rahmen der sechsten jährlich erscheinenden Studie Airport IT Trends befragte SITA 106 Flughäfen und Flughafengruppen, die insgesamt 172 Flughäfen weltweit repräsentieren. Dazu zählen 56 der wichtigsten 100 Airports in Hinblick auf Umsatz und Passagierzahlen. Weitere Auftraggeber der Studie sind Airline Business und Airports Council International (ACI).

Weitere Ergebnisse der Befragung: Die Weltwirtschaftskrise hatte 2008 größtenteils keine Auswirkungen auf die IT-Budgets von Flughäfen. So sanken die IT-Investitionen im ähnlichen Verhältnis mit den Einnahmen nur minimal - von 3,5 Prozent im Jahr 2007 auf 3,2 Prozent in 2008. Insgesamt wird die weltweite IT-Industrie für Flughäfen auf drei Milliarden US-Dollar (circa 2,2 Milliarden Euro) geschätzt. 45 Prozent der Studienteilnehmer erwarten für 2010 wieder ein höheres Budget, während lediglich 14 Prozent mit einem niedrigeren Etat rechnen.

SELF-SERVICES IM TREND
Catherine Mayer, SITA Vice-President for Airports, erklärt: "Die diesjährige Umfrage bestätigt, dass sich Self-Services zu einem globalen Trend entwickelt haben. Nahezu 80 Prozent der Befragten wollen Self-Services in diesem Jahr als primäre Check-In-Möglichkeit anbieten. Bereits heute ist dies bei 40 Prozent der weltweit führenden 100 Flughäfen der Fall."

Laut Mayer sind sich Flughäfenbetreiber auch bewusst, dass Passagiere in Zukunft mit weiteren Engpässen und Warteschlangen bei der Gepäckabgabe sowie den Sicherheitskontrollen konfrontiert werden. In der Konsequenz werden Airports unterschiedliche Automatisierungsmechanismen nutzen, um die Wartezeiten an neuralgischen Punkten wie etwa bei Sicherheitskontrollen und Einwanderungsschaltern zu kontrollieren." Für die Überprüfung der Wartezeiten wollen 60 Prozent der Flughäfen künftig Videoanalysen verwenden, 43 Prozent vertrauen RFID und 27 Prozent der Airports planen Bluetooth-Technologie zu nutzen.


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