
Gastkommentar: Blitzlicht 2.0
Textgröße: ![]() |
||
| verfasst von: Alexander Simon* | 30|7|2010 | |
|
|
||
| Unter der Rubrik "Blitzlicht 2.0" liefert Gastkommentator Alexander Simon Ihnen die Einschätzungen von Branchenkennern zu Web 2.0 und Social Webs. Kevin Eyres, ist seit 2007 Europa-Chef bei Linkedin. |
||
![]() |
Alexander Simon: Herr Eyres, wie sehen Sie die künftige Entwicklung von Social Webs? Kevin Eyres: Die weitere Entwicklung wird sehr stark durch die Anwender beeinflusst. Derzeit erkennen wir den Trend, Berufliches und Privates in Social Webs zu trennen. Für erstere Belange wird etwa Linkedin genutzt, da die Vorteile für Beruf und Karriere immer bewusster werden. Ebenfalls großen Einfluss darauf, wie mit Netzwerkpartnern interagiert wird, haben mobile Endgeräte, wie das iPad und Smartphones. Unseren Daten zu Folge sind diese User besonders engagiert. Kennen Sie besonders herausragende Fallstudien für den professionellen Einsatz von Social Webs? Ein gutes Beispiel ist Philips: Das Unternehmen nutzt unsere Plattform, um die dort registrierten Profis aus dem Gesundheitswesen in einer Gruppe zu versammeln und mit diesen künftige Entwicklungen zu diskutieren. Das klappt bislang hervorragend. Welche technischen Entwicklungen erwarten Sie in Social Webs? Wie schon angesprochen sind es vor allem mobile Endgeräte, die immer mehr Social Webs einbeziehen. Darüber hinaus findet auch eine Verzahnung zwischen Applikationen und Social Webs statt, wie etwa unser Outlook Plug In zeigt. Aber auch die verschiedenen Plattformen spielen immer besser zusammen, wie beispielsweise unsere Twitter-Integration. Wie wichtig sind Social Webs für Unternehmen? Enorm wichtig, da sämtliche Anspruchsgruppen eines Unternehmens entsprechende Plattformen bereits nutzen. So gilt es, mit diesen eine Beziehung aufzubauen und zu kommunizieren. Eine große Bedeutung hat bereits das Thema Recuriting via dieser Technologien. Führende Unternehmen setzen Social Webs bereits dafür ein, Tendenz steigend. Und für Privatpersonen? Es kommt immer öfter vor, dass nach Personen »gegoogled« wird, es wird immer wichtiger darüber Kontrolle zu haben, wie die eigene Person im Web repräsentiert wird. Social Webs bieten da viele Möglichkeiten, einen positiven ersten Eindruck zu erzeugen. Was verbinden Sie mit Web 3.0? KE: Das sage ich Ihnen in einem Jahr. Derzeit geht es darum, Web 2.0 vollumfänglich zu nutzen. Wie entwickelt sich Linkedin in diesem Licht? Linkedin hat seinen Schwerpunkt im professionellen Bereich. Wir unterstützen unsere Anwender dabei, berufliche Netzwerke aufzubauen und Karriere zu machen. Wir wachsen derzeit sehr schnell mit einem Plus von einer Million Neuregistrierungen alle zwölf Tage. Auch in der DACH-Region haben wir mittlerweile die Millionenmarke überschritten. Das Gespräch führte Alexander Simon, Geschäftsführer der Simon GesmbH. |
|
|
|
|
|









