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Handy-Strahlen: Vorsicht trotz neuer Erkenntnisse


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verfasst von:   30|8|2002

 
 
Eine australische Studie soll die Repacholi-Studie aus dem Jahre 1997 widerlegen, die Handytelefonierer vor einem höheren Krebsrisiko gewarnt hat.

 
Eine australische Studie soll die Repacholi-Studie aus dem Jahre 1997 widerlegen, die Handytelefonierer vor einem höheren Krebsrisiko gewarnt hat. In der Fachzeitschrift Radiation Research publizierte eine Gruppe um die australische Wissenschafterin Tammy D. Utteridge die Ergebnisse einer zweijährigen Untersuchung. Ziel sei gewesen, mit verbesserter Methodik die 1997 von Michael Repacholi veröffentlichten Studienergebnisse zu überprüfen.
Laut "Repacholi-Studie" erkrankten genmanipulierte Mäuse unter der Einwirkung von Mobilfunkfeldern häufiger an Krebs als die unbestrahlte Kontrollgruppe. In der neuen Utterdige-Studie wurden nun bei ansonsten gleichen Bedingungen vier Mäusegruppen unter verschiedenen Expositionsstärken ausgesetzt, um die Wirkung unterschiedlicher Dosen aufzudecken. Es wurde jedoch keine signifikante Zunahme von Tumoren beobachtet.
Dessen ungeachtet rät die WHO-Chefin Gro Harlem Brundtland zur Vorsicht im Umgang mit Mobiltelefonen. Die Weltgesundheitsorganisation sei gerade dabei die umfangreichere Studien über die Auswirkungen von Elektromagnetfeldern zu machen. "Sie sind noch nicht abgeschlossen", sagte Brundtland, die persönlich von Problemen beim Umgang mit Mobiltelefonen spricht: Sie lösen bei ihr demnach Kopfschmerzen aus.
"Ich wäre vorsichtig. Es gibt keinen Grund, sie öfter zu benutzen als unbedingt nötig, oder Kinder mit ihnen Stunden lang telefonieren zu lassen", so Brundtland. (apa)






 




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