
Wissen aus Diplomarbeiten nutzbar machen
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| verfasst von: Roland Kissling | 17|12|2004 | |
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| Der wissenschaftliche Output im deutsprachigen Raum ist beachtlich: rund 250.000 Abschlussarbeiten werden jährlich an deutschen, österreichischen und Schweizer Hochschulen angefertigt. Nun gibt es zahlreiche Angebote, um das geballte theoretische Wissen auch für Unternehmen nutzbar zu machen. |
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Der wissenschaftliche Output im deutsprachigen Raum ist beachtlich: rund 250.000 Abschlussarbeiten werden jährlich an deutschen, österreichischen und Schweizer Hochschulen angefertigt. Das Problem: Nur ein geringer Teil der Studien findet Interessenten außerhalb der wissenschaftlichen Fakultäten. Der Rest fristet sein Dasein im Bibliothekskeller der Hochschule. Nun gibt es zahlreiche Angebote, um das geballte theoretische Wissen auch für Unternehmen nutzbar zu machen. Mehr als 218.000 neue Diplom- und Magisterarbeiten endeten allein in Deutschland im letzten Jahr in den Regalen deutscher Uni-Bibliotheken. Know-how, das deutschen Firmen dringend fehlt. Allein mit den Arbeiten von 2003 gingen der Wirtschaft Erkenntnisse im Wert von fast 1,9 Mrd. Euro verloren, so eine Schätzung von Mummert Consulting. Das Interesse der Unternehmen am Ideenschatz der jungen Absolventen ist groß. Wissenschaftliche Arbeiten über Spezialthemen könnten der Wirtschaft Impulse geben und den Einsatz neuer Technologien forcieren. Für die Hochschulabgänger sind sie ihre Visitenkarte und ein Sprungbrett für den Karriereeinstieg. Wissenschaftliche Arbeiten sind zudem wesentlich günstiger als externe Beraterstudien. UNI-SCHÄTZE BERGEN Doch die häufig vorhandenen innovativen Ansätze lassen sich nur schwer auffinden. Bis heute werden Diplom- und Magisterarbeiten in vielen Uni-Bibliotheken nicht einmal katalogisiert. Sie verschwinden sehr oft auf Nimmerwiedersehen in den Archiven der Fachbereiche. Ärgerlich sowohl für interessierte Firmen als auch für Hochschulabgänger. Denn viele wissen nicht, wie sie ihre Ideen zielgerichtet bei den Firmen anbieten können.
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