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Mit SMS auf Verbecherjagd


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verfasst von: Roland Kissling  25|1|2005

Ein typischer Anlass für eine Alarmierung sei auch hier, wenn Falschgeld auftauche oder Ladendiebe gemeldet werden. Rund 70 Gleisdorfer Betriebe würden schon mitmachen.

IN DEUTSCHLAND GERÄT SMS-JAGD ZUM FLOP
Die deutsche Version hingegen geriet zum Flop. Zwölf Polizeidirektionen beteiligten sich an der Verbrecherjagd per Handy - allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Laut Sirko Eckert, Projektleiter bei der Polizei in Magdeburg, hätten zehn der zwölf das System wieder ad acta gelegt. Nur ein einziger Fall habe hier zum Erfolg geführt. Demnächst wird über die Weiterführung des Pilotprojektes entschieden.

Das Verfahren ist allerdings tendenziell anders. In Deutschland dürfen SMS nur bei schweren Straftaten oder der Suche nach vermissten Menschen abgeschickt werden. In keinem der Fälle in Magdeburg kam es zu Rückmeldungen der rund 350 Teilnehmer. Gründe für den Fehlschlag werden in der geringen Teilnehmerzahl und im relativ geringen Bekanntheitsgrad der neuen Fahndungsart gesehen. Auch in Bochum wird im Februar über eine Weiterführung des Projektes entschieden.


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