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Europaweite Studie: Handystrahlung zerstört Körperzellen


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verfasst von: Oliver Weiss  21|12|2004

Diese wurden häufig, aber keineswegs immer von der Zelle repariert. "Es blieben Schäden für die nachfolgenden Generationen übrig", sagte der Projektleiter. Damit habe sich die Veränderung praktisch fortgepflanzt. Solche Prozesse könnten womöglich Ausgangspunkt für Krebserkrankungen sein. Derzeit werde in der Wissenschaft auch spekuliert, ob hierin eine Ursache für das Entstehen von Alzheimer liege.

"Uns geht es nicht darum, Aufregung zu verbreiten", stellte Adlkofer klar. "Aber mit dieser Erkenntnis wage ich nicht mehr zu sagen, dass wir auf Vorsorgemaßnahmen verzichten können." Vorerst dürfte es aber genügen, in unnötigen Fällen auf das Telefonieren mit Handys zu verzichten. Wer sicher gehen wolle, könne zudem eine Freisprech-Ausrüstung (Head-Set) benutzen.

WEITERE FORSCHUNG
Adlkofer mahnte weitere Forschung an und ergänzte, es werde auch unter guten Voraussetzung sicherlich nochmals vier bis fünf Jahre dauern, bis ernsthafte Ergebnisse zu den Auswirkungen von Handy-Strahlung auf den Menschen vorhanden seien. Er selbst glaube nicht, dass das Risiko - falls vorhanden - groß sei, sagte er. Allerdings könne man nach den Reflex-Ergebnissen auch nicht gänzlich ausschließen, dass in zehn bis 15 Jahren Gehirntumore gehäuft aufträten. "Manche sprechen ja schon heute von einem großen Freilandexperiment, das derzeit läuft."


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