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Suchmaschine für 150.000 Dollar


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verfasst von: Roland Kissling  6|5|2005

 
 
Laut diversen Studien verbringen wir bis zu 20 Prozent unserer Zeit mit nutzloser Suche nach Informationen. IBM’s Unternehmens-Suchmaschine „Omnifind“ sucht relevante Daten in E-Mail Archiven, World Wide Web, Fileservern, Datenbanken und Content Management Systemen.

 
Laut diversen Studien verbringen wir bis zu 20 Prozent unserer Zeit mit nutzloser Suche nach Informationen. IBM’s Unternehmens-Suchmaschine „Omnifind“ sucht relevante Daten in E-Mail Archiven, World Wide Web, Fileservern, Datenbanken und Content Management Systemen. Insgesamt sollen rund 200 binäre Fileformate gescannt werden können, darunter Microsoft und Adobe-Mainstream-Produkte, aber auch Datenbanken wie Oracle, DB2, oder diverse Host-Systeme.

Bei der Lösung handelt es sich um eine serverbasierte Middleware. So genannte „Wrapper“ wandeln dabei spezifische Formate in ein proprietäres Format um – das seinerseits aber problemlos in XML konvertiert werden kann. Wie bei Google, MSN, Yahoo und Co. kann man entweder eine Freitextsuche starten oder sich über Kategorienbäume zur gesuchten Info hanteln. Auch verwandte Begriffe und Begriffe in anderen Sprachen können nach Fuzzy-Logik gesucht werden. Die Prioritäten der Suche und damit die Genauigkeit der Suchergebnisse lassen sich auch manuell einstellen. Zusätzlich ist eine Security durch Rechtevergabe eingebaut (ZB für HR-Dokumente).

Laut IBM wurde die Suchmaschine in rund fünf Jahren Forschung entwickelt und stellt nun das Non Plus Ultra der Suchmaschinentechnik im Corporate-Bereich dar. Dementsprechend fällt auch der Preis pro Installation aus, der bei rund 150.000 Dollar beginnt. Die Zahl der Kunden bewegt sich derzeit im zweistelligen Bereich, ein erster Pilotkunde soll auch in Österreich bereits anvisiert sein.






 




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