
Ex-US-Minister implantiert sich RFID-Chip
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| verfasst von: Roland Kissling | 20|7|2005 | |
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| Tommy Thompson, der ehemalige Gouverneur von Wisconsin und Gesundheitsminister während der ersten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush, lässt sich einen RFID-Funkchip unter die Haut implantieren. Hintergrund ist, dass Thompson in den Verwaltungsrat von Applied Digital eingezogen ist. |
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Tommy Thompson, der ehemalige Gouverneur von Wisconsin und Gesundheitsminister während der ersten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush, lässt sich einen RFID-Funkchip unter die Haut implantieren. Hintergrund ist, dass Thompson in den Verwaltungsrat von Applied Digital eingezogen ist. Das Unternehmen kontrolliert wiederum die Firma Verichip, die sich auf Funkchips für Mensch und Tier spezialisiert hat. Befürworter der RFID-Implantate argumentieren vor allem mit Vorteilen im Gesundheitswesen: So sollen medizinische Informationen etwa nach einem Unfall schnell abgerufen werden können. Die winzigen Chips bieten sich zudem für (Schul)Kinder, (Urlaubs-)Gäste, Kranke, Alte, Straftäter und gefährdete Personen wie Politiker oder reiche Prominente an. Haus- und Auto-Türen öffnen sich automatisch, Computer schalten sich ein, zum Bezahlen wird nur mehr der Arm an einem Scanner vorbeigeschwenkt. Flughafen-Kontrollen werden zum raschen Formalakt. Sogar Gefängnisse experimentieren derzeit mit RFID-Armbändern, um die Gewalt zwischen den Gefangenen zu reduzieren. Tim Willard von der World Future Society in Washington kennt sogar schon die richtige Stelle für das Implantat: "Am besten würde man den Mikrochip auf dem Handrücken implantieren, denn das wäre am einfachsten zum Scannen." Bürgerrechts-Vereinigungen und christliche Gruppen in den USA und Europa protestieren gegen derartige Chip-Implantate jedoch heftig. Neben religiösen Bedenken schwingen auch Befürchtungen vor einer totalen Überwachung mit. Auf den Chips lässt sich nämlich ohne Probleme auch die Identität des Bürgers speichern, aus der sich sämtliche Daten wie Krankengeschichte, Steuerakte, Strafregister und ähnliches abrufen ließen. Sicher nur ein Gerücht ist, dass die Erzeugerfirma der Chips eine vom Großvater des amtierenden amerikanischen Präsidenten gegründete Rüstungsfirma ist, von deren Umsatz zwei Drittel aus verborgenen Ecken der NSA, CIA und dem Department of Defense kommen ... |
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