
Strompanne in Amerika geklärt: Schlamperei und Computerfehler
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| verfasst von: Roland Kissling | 21|11|2003 | |
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| Der größte Stromausfall in der Geschichte Nordamerikas war das Ergebnis einer Serie von Computerpannen und menschlicher Fehler – Das Blackout wäre vermeidbar gewesen. |
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Eine amerikanisch-kanadische Untersuchungskommission hat nun geklärt, dass Computerpannen und schlecht ausgebildete Techniker für den größten Stromausfall in der Geschichte Nordamerikas im vergangenen August verantwortlich waren. Das Gremium kam einem Bericht der "Washington Post" zufolge zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch des Stromnetzes vermeidbar gewesen wäre. Doch hätten eine Reihe von Computerproblemen bei der Stromgesellschaft FirstEnergy in Ohio und Fehler der Techniker dazu geführt, dass die Warnsignale übersehen wurden, hieß es am Donnerstag. Hinzu kam eine mangelnde Befolgung der Bundesrichtlinien durch die Stromgesellschaft. So versäumte es FirstEnergy, Bäume entlang der Stromoberleitungen zu fällen. Deshalb sei es nach und nach an Leitungen, die mit den Bäumen in Kontakt kamen, zu Kurzschlüssen gekommen. Die verbliebenen Leitungen wurden dadurch überlastet. Diese und andere Warnsignale wurden wegen Computerpannen in der Zentrale jedoch übersehen, und so konnten auch die anderen Energieversorger nicht gewarnt werden. Der Ausfall des Stromnetzes hatte sich binnen kürzester Zeit auf den gesamten Nordosten der USA und Teile Kanadas ausgeweitet. New York und Dutzende andere Städte waren teils tagelang ohne Strom. Insgesamt waren 50 Mio. Menschen von dem Blackout betroffen. TECHNIKER VERGISST COMPUTER EINZUSCHALTEN In einem Fall hatte ein Techniker noch versucht, ein schweres Computerproblem in der Zentrale zu beheben. Er ging dann aber in die Mittagspause und vergaß, den Computer wieder richtig einzuschalten und zu verbinden. So konnte der Rechner nicht wie nötig alle fünf Minuten mit neuen Informationen versorgt werden. (apa/kiss) |
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