Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


Glossar

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.htaccess

Name für verzeichnisspezifische Konfigurationsdateien auf Apache-Webservern. .htaccess-Dateien sind reine Textdateien und können unter anderem folgende Optionen definieren: Verzeichnisschutz: Nur Benutzer mit definiertem Benutzernamen und Passwort können Inhalte in diesem Verzeichnis und seinen Unterverzeichnissen aufrufen. Optionen: Verzeichnis-Browsing erlauben/nicht erlauben, Standard-Dateiname (Default), Standard-Fehlerseite (Error 404).

.NET

Softwareplattform von Microsoft. Eine programmiersprachenneutrale Umgebung, in der Programme geschrieben werden können. Anstatt eine spezifische Hardware- und Betriebssystem-Kombination anzusprechen, greifen die Programme auf ein .NET-Framework zurück, das auf einer Vielzahl von Umgebungen läuft. .NET ist im Gegensatz zu Java sprachenunabhängig - das heisst, die Programme können prinzipiell in jeder beliebigen Programmiersprache entwickelt werden.

.NET-Framework

Softwareplattform von Microsoft. Eine programmiersprachenneutrale Umgebung, in der Programme geschrieben werden können. Anstatt eine spezifische Hardware- und Betriebssystem-Kombination anzusprechen, greifen die Programme auf ein .NET-Framework zurück, das auf einer Vielzahl von Umgebungen läuft. .NET ist im Gegensatz zu Java sprachenunabhängig - das heisst, die Programme können prinzipiell in jeder beliebigen Programmiersprache entwickelt werden.

.tel

Neue Top-Level-Domain für Internetadressen. Bei .tel-Domains werden Kontaktdaten direkt im Domain Name System (DNS) des Internets abgelegt und können von dort abgerufen werden. Bei diesem neuartigen und für den mobilen Zugriff optimierten Internet-Konzept sind keine klassische Website und kein Webhosting erforderlich. Die Kontaktdaten können zwecks Suchoptimierung noch um Suchbegriffe (keywords) ergänzt werden. Firmen und Private können Ihre Kontaktinfos unter leicht merkbaren Adressen wie beispielsweise meinefirma.tel, hanshuber.tel oder mausi1.tel erreichbar machen. Der Zeitplan des Registrierungsbetreibers Telnic: Die Registrierung der .tel-Domains ist im Dezember 2008 (Sunrise-Periode) für registrierte Markeninhaber gestartet. Ab 3. Februar 2009 (Landrush) können .tel-Domains von jedermann registriert werden.

.xxx

Neue Top-Level-Domain (TLD) für erotische und sexuelle Inhalte im Internet. Der Zeitplan für die .xxx-Domains: Die Registrierung ist im September 2011 (Sunrise-Periode) für registrierte Markeninhaber gestartet. Ab 8. November 2011 (Landrush) können .xxx-Domains von allen Interessierten registriert werden. Der Live-Start erfolgt am 6. Dezember 2011.

100BaseTX

100-Mbit/s-Netzwerkstandard Fast-Ethernet (IEEE) mit Twisted-Pair-Kabel (UTP oder STP). Sternförmige Verkabelung (max. 100 m) an Hubs. RJ-45-Western-Stecker.

100GE

100-Gigabit-Ethernet. Projektbezeichnung 802.3ba, in Entwicklung befindlicher neuerer Standard des Ethernets. Mit 100GE können Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Gigabit/Sekunde übertragen werden. Die Rate wird dabei auf zehn physische Kanäle verteilt.

10BaseT

10-Mbit/s-Netzwerkstandard Ethernet (IEEE) Twisted-Pair-Kabel (z.B. UTP). Sternförmige Verkabelung (max. 100 m) an Hubs. RJ-45-Western-Stecker

10GE

Zehn Gbit Ethernet. Neuerer Standard des Ethernets, mit dem Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Gigabit/Sekunde übertragen werden können.

123people

123people optimiert die Personensuche im Internet. Das Startup-Unternehmen mit Sitz in Wien bietet ein Internet-Suchwerkzeug, mit dem jeder Benutzer einfach, schnell und zuverlässig Informationen über Personen im Internet findet. Das Service ist mittlerweile in sieben Ländern online (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, England, USA und Spanien). Die Personensuchmaschine trägt die öffentlich im Internet verfügbaren Informationen zu einer Person zusammen. Ein speziell entwickeltes Suchverfahren ermöglicht es den Benutzern, Fakten über Freunde, Bekannte oder Prominente in unterschiedlichen Internetquellen aufzuspüren. Im Suchergebnis finden sich die unterschiedlichsten Daten der gesuchten Person auf einen Blick: Bilder, Videos, Telefonnummern, E-Mail Adressen, Social Network Profile (Facebook, Xing), Wikipedia Resultate und vieles mehr.

1394

Die als IEEE-Standard 1394 operierende Firewire-Technologie ist auch unter der von Sony verwendeten Bezeichnung i.LINK bekannt. Ursprünglich von Apple entwickelte serielle Schnittstellentechnologie für Computer, Video- und Peripheriegeräte zur Übertragung digitaler Daten. Maximal sind 64 Geräte pro Bus möglich. Die Datentransferrate beträgt bis zu 400 Mbit/sek (FireWire 800: 800 Mbit/s, S3200-Spezifikation: 3,2 Gbit/s).

2D-Code

Zweidimensionaler Data Matrix Code zur eindeutigen Kennzeichnung von Gegenständen und Dokumenten. 2D-Codes bestehen aus unterschiedlich geformten Flächen und können im Gegensatz zu eindimensionalen Barcodes deutlich mehr Informationen auf gleichem Raum speichern. In einem 2D-Code können auf zehn Quadratzentimetern tausende von Zeichen untergebracht werden. 2D-Codes werden aktuell von der Deutschen Bahn sowie der Schweizer Bundesbahn verwendet. Sie benutzen 2D-Barcode "Aztec" auf ihren Online-Tickets. Des weiteren verwendet die US-Regierung diesen Code zum Speichern der biometrischen Daten bei der Ein- und Ausreise. Bei der Deutschen Post kommt die elektronische Briefmarke Stampit zum Einsatz. Sie basiert auf dem Datamatrix-Code und wird mit CCD-Kamerascannern ausgelesen.

2G

Abkürzung für "2. Generation". Bezeichnung für die zweite Mobilfunk-Generation, dem klassischen GSM-Netz. Die "1. Generation" war das analoge Mobilfunknetz. Die "3. Generation" (3G) stützt sich auf die UMTS-Technik.

3-Tier-Architektur

Drei-Schichten-Modell (Three-Tier-Architektur). Client-Server Architektur mit Trennung der drei Aufgabenbereiche: Am Computer des Anwenders (Client-Rechner) Präsentation/Anzeige, ein Server für die Logik (Applikations-Server) und ein zweiter Server für die Daten (Datenbank-Server). Diese Architektur hat den Vorteil, dass man die Schichten bei Bedarf einzeln austauschen kann, wenn man z.B. eine neue Oberfläche haben will oder auf eine andere Datenbank umsteigt.

32-Bit

Bezeichnung für ein Hardware/Software mit 32-Bit-Architektur. 1 Bit kann entweder "0" oder "1" darstellen - also entspricht 32-Bit einer 32 Ziffern lange Zahlenreihe aus Einsen und Nullen.

3B

Browser der Firma Three-B International, der Webseiten dreidimensional umformt. Der 3B-Browser transfomiert jede Webseite in einen personalisierten virtuellen Raum, in dem Internetnutzer die Inhalte mit Avataren (visueller virtueller Helfer) erkunden und mit anderen diskutieren können. Zum Betrieb ist eine Breitband-Internetverbindung erforderlich. Der Browser steht auf der 3B-Website kostenlos zum Download zur Verfügung.

3D

dreidimensional - Darstellung von Objekten mit räumlicher Tiefe.

3G

Abkürzung für "3. Generation" bzw. "Third Generation". Bezeichnung für die dritte, datenpaketorientierte, Mobilfunk-Generation, beispielsweise UMTS oder i-Mode. In 3G-Netzen können auch aufwändige Multimedia-Anwendungen (Audio, Video, usw.) übertragen werden. Zur 2. Mobilfunk-Generation (2G) wird GSM gerechnet, die 1. Generation war analog.

3G-Handy

Im deutschen Sprachraum übliche Bezeichnung für ein UMTS-fähiges Mobiltelefon der 3. Generation (3G), mit dem Multimediaanwendungen versendet und empfangen werden können.

3G-Netz

Mobilfunknetz, das auf dem Standard der 3. datenpaketorientierten Mobilfunk-Generation (UMTS, i-Mode) basiert.

3gp

Videoformat für mobile Geräte.

3GPP

Third Generation Partnership Project. Das 3GPP versucht, die verschiedenen Ansätze für UMTS unter einen Hut zu bringen.

3GSM

GSMA Mobile World Congress (früher 3GSM World Congress) - Internationale Mobilfunkmesse, die jährlich in Barcelona stattfindet. Der Kongress hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Treffpunkt der Mobilfunkbranche gemausert und ist zwischen der Consumer Electronics Show (CES) im Jänner in Las Vegas und der Cebit im März in Hannover die dritte Fachmesse von Weltniveau, die sich im Vordergrund mit ihren Anwendungen stark an die Verbraucher richtet. Themen der Messe sind Internet, Video und anderer Datendienste auf dem Handy sowie neue Geschäftsmodelle. Das Programm der Aussteller beschränkt sich aber nicht mehr auf Handys und Mobilfunk-Zubehör, sondern es präsentieren sich auch immer mehr Unternehmen aus anderen Bereichen, wie etwa der Unterhaltungsindustrie.

4G

Bezeichnung für die in Entwicklung befindliche vierte Mobilfunk-Generation. Diese soll die von der International Telecommunications Union (ITU) definierten Downloadraten von durchschnittlich 100 Mbps bei einer Geschwindigkeit wie in einem schnell fahrenden Zug sowie von einem Gbps bei unbewegtem Einsatz erfüllen. Einige große Providerunternehmen haben zu diesem Zweck die Next Generation Mobile Networks Initiative (NGMN), eine Allianz zur Entwicklung der notwendigen Technologie, gegründet. Das UMTS-Netz entspricht der 3. Mobilfunk-Generation (3G), zur 2. Mobilfunk-Generation wird GSM gerechnet, die 1. Generation war analog.

64-Bit

Bezeichnung für ein Hardware/Software mit 64-Bit-Architektur.

6DISS

Nachfolgeprojekt des europäischen 6net-Projekts, mit dem Ziel ein internationales IPv6 Netzwerk aufzubauen und diese Technologie in der Praxis zu testen. IPv6 ist der Nachfolger des derzeit verwendeten Standards für Internetübertragungen IPv4.

6net

Ein von vom Technologieförderungsprogramm der Europäischen Kommission gefördertes 3-jähriges europaweites Versuchsprojekt, mit dem Ziel ein internationales IPv6 Netzwerk aufzubauen und diese Technologie in der Praxis zu testen. IPv6 ist der Nachfolger des derzeit verwendeten Standards für Internetübertragungen IPv4. Das Projekt wird im Rahmen des Nachfolgeprojekts 6DISS weitergeführt.

7z

7z (7-Zip) ist ein Dateiarchivierungssystem mit sehr hoher Datenkompressionsrate. Es unterstützt u.a. die Komprimierungsformate 7z, ZIP, GZIP, BZIP2 and TAR. Die standardmäßige Komprimierungsmethode ist LZMA (Lempel-Ziv-Markow-Algorithmus). Weiters bietet 7z eine starke AES-256 Verschlüsselung nach dem Advanced Encryption Standard mit einer Schlüssellänge von 256 Bit. Das Tool ist Open Source und ist frei und ohne Registrierung auf der Website zum Download verfügbar.

802.11

Die Standardisierungsvereinigung des US-amerikanischen Ingenieurverbands IEEE hat mit dem Standard IEEE 802.11 ein drahtloses Übertragungsprotokoll spezifiziert. Der Standard 802.11x dient als Grundlage für Wireless Lans (WLAN). Mit 802.11g wird die theoretische Datenübertragungskapazität von drahtlosen Netzwerken im 2,4 GHz-Bereich von 11 Megabit pro Sekunde (802.11b) auf 54 Megabit pro Sekunde (Mbps) gehoben. 802.11g ist rückwärts kompatibel, damit können Geräte für den älteren Standard 802.11b und 802.11g im selben Netzwerk nebeneinander existieren. Der neueste und schnellste Standard 802.11n wurde vom IEEE 2009 abgesegnet.

802.11ac

In Entwicklung befindlicher Standard für die Kommunikation in kabellosen Netzwerken (WLAN). 802.11ac soll Datenübertragungen von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) ermöglichen.

802.11i

Die Standardisierungsvereinigung IEEE hat den WLAN-Standard 802.11i spezifiziert. Dieser beinhaltet erweiterte Verschlüsselungsprotokolle und sichere und schnelle An- und Abmeldung im Netz, Wi-Fi Protected Access (WPA) und AES-Verschlüsselung. 802.11i ist abwärtskompatibel zu 802.11a/b/g.

802.11n

Standard für die Kommunikation in kabellosen Netzwerken (WLAN). 802.11n wurde 2009 durch das IEEE (Institute of Electrical und Electronics Engineers) abgesegnet. Der 802.11n-Standard gilt als Basis für ein stabiles und superschnelles WLAN mit hohen Datenumsätzen, der verglichen mit dem Wireless-G-Standard (802.11g) eine bis zu vier Mal größere Reichweite sowie eine Verzwölffachung der Bandbreite auf maximal 600 Mbit/s bietet. Der 802.11n-Standard ist abwärtskompatibel zu 802.11a/b/g.

802.16

Die Standardisierungsvereinigung des US-amerikanischen Ingenieurverbands IEEE hat den Wireless-Standard IEEE 802.16a Anfang 2003 freigegeben. 802.16a hat laut Standard-Spezifikationen eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern und kann bis zu 70 Mbit/s übertragen, wobei die tatsächliche Transferrate aufgrund internem Bandbreitenbedarfs um ein Drittel niedriger liegt. Der Ende 2005 verabschiedete WiMax-Standard 802.16e bedeutet einen wesentlichen Fortschritt: Erstmals wird Roaming und Breitband mit beweglichen Endgeräten unterstützt.

802.20

Standard für Mobile Broadband Wireless Access (MBWA).

802.3af

Der Standard IEEE 802.3af, Power over Ethernet (PoE) genannt, ermöglicht es, Endgeräte mit geringer Leistungsaufnahme direkt über das Ethernet-Kabel auch mit Strom zu versorgen.

802.3ak

Vom Standardisierungs-Gremium IEEE definierter Standard für 10-Gigabit-Ethernet über Kupferkabel. Der neue Standard 802.3ak ist laut IEEE dazu geeignet, Switches bzw. Server-Cluster, die nicht mehr als 15 Meter voneinander entfernt sind, mit einer Datenrate von 10 Gigabit/s zu vernetzen.

802.3at

Der kommende Standard IEEE 802.3at, Power over Ethernet plus (PoEplus) genannt, ermöglicht es, Endgeräte mit geringer Leistungsaufnahme direkt über das Ethernet-Kabel auch mit Strom zu versorgen. Power over Ethernet (PoE) steht für die Bündelung von Strom- und Datenübertragung in einem einzigen Kabel. Der neue Standard 802.3at erlaubt eine Einspeisung von 24 Watt in Datenkabel. Beim IEEE-Standard 802.3af (PoE) sind maximal 12,95 Watt zugelassen.

802.3ba

Projektbezeichnung für 100-Gigabit-Ethernet (100GE).

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