Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


SAP stellt bis 2020 hunderte Autisten ein

Der deutsche Softwarekonzern SAP will in den kommenden Jahren hunderte Autisten zu Softwaretestern...

Streik bei Amazon.

Deutschland: Erstmals Streiks bei Amazon

Beim deutschen Ableger des Internet-Versandhändlers wird erstmals gestreikt. Am größten deutschen...

Bei den Mobilfunkern gingen in den Jahren von 2007 bis 2011 rund 2.570 Arbeitsplätze verloren

Mobilfunk: 2.570 Jobs weniger in vier Jahren

Bei den Mobilfunk-Netzbetreibern gingen in den Jahren von 2007 bis 2011 rund 2.570 Arbeitsplätze...

17.03.2013 Andreas Schaffry*

Wie sich IT-Mitarbeiter selbst einschätzen

Viele IT-Mitarbeiter halten ihr Business-Verständnis für gut. Doch Personalabteilungen widersprechen der Selbsteinschätzung, wie eine AIIM-Studie ergab.

Personalabteilungen suchen für die IT verzweifelt nach Bewerbern, die sowohl Technologie-Skills mitbringen als auch ausreichendes Verständnis für das Business.

Personalabteilungen suchen für die IT verzweifelt nach Bewerbern, die sowohl Technologie-Skills mitbringen als auch ausreichendes Verständnis für das Business.

© AIIM

Cloud Computing, Mobility, Soziale Netzwerke oder Big Data: Neue IT-Technologien kommen heute in immer kürzeren Zyklen auf den Markt und halten Einzug in Unternehmen. Das verändert die Prozesse in den Organisationen wie auch die Rollen der Mitarbeiter, nicht nur in der IT-Abteilung.

Der Anwender-Fachverband AIIM hat in der von Oracle beauftragten Studie "Career Development for Information Professionals" untersucht, welchen Einfluss IT-Technologien auf das Selbstverständnis der Mitarbeiter in der IT-Organisation und den Fachabteilungen sowie deren Karriereplanung haben. Auf die Frage nach ihrem Berufsprofil bezeichneten sich 30 Prozent aller Umfrageteilnehmer als Informationsprofis ("Information Professional"). 13 Prozent definieren ihre Rolle als Technologie-Spezialist und zwölf Prozent sehen sich als Schnittstellenfunktion zwischen Business und IT.

Aus Sicht der Personalabteilung sind die Information Professionals (58 Prozent) und die Schnittstellenfunktion zwischen Business und IT (40 Prozent) am wichtigsten für ein Unternehmen. Die Information Professionals würden über die erforderlichen Kompetenzen verfügen, um die Geschäftsprozesse zu optimieren, was wiederum die Produktivität erhöht. Zugleich könnten diese die Prozesse der Entscheidungsfindung im Management durch den Einsatz von Business Intelligence (BI) und Big-Data-Analysen verbessern.

Allerdings seien Mitarbeiter mit diesen Kompetenzen schwer zu finden wie 60 Prozent der Studienteilnehmer angaben, die in einer Personalabteilung arbeiten. 80 Prozent der Personalchefs klagen darüber, dass es kaum Kandidaten aus dem technischen Bereich gibt, die ein ausreichendes Verständnis für das Business haben. Das kontrastiert mit der Selbsteinschätzung der Beschäftigten. So sehen 38 Prozent der Befragten auf CIO- und IT-Leiter-Ebene ihre Rolle primär als Manager von Technologie-Ressourcen.
    
Die IT-Verantwortlichen würden im Management Board gern in die Funktion eines Business-Manager oder -Consultant übernehmen. Ähnlich verhält es sich bei den IT-Fachkräften, von denen sich 54 Prozent als Technologie-Spezialisten bezeichnen. Sie hoffen auf eine Beförderung zum Technologie-Ressourcen-Manager, Projektmanager oder Business-Consultant.

Allerdings sehen die meisten Umfrageteilnehmer bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber kaum Aufstiegschancen. 55 Prozent erwarten daher, dass sie nicht länger als drei bis vier Jahre bei ihrem jetzigen Unternehmen bleiben. Laut Umfrage sei für die Firmen vor allem alarmierend, dass 36 Prozent der Beschäftigten spätestens innerhalb der nächsten zwei Jahre den Job wechseln wollen. Nur 18 Prozent rechnen damit, mehr als zehn Jahre für denselben Betrieb zu arbeiten.

Hauptgrund für den Wechsel des Arbeitsplatzes ist ein höheres Gehalt - und das mit weitem Abstand. Das teilten mehr als 35 Prozent der Umfrageteilnehmer mit. Im Schnitt verdienen die Befragten rund 81.000 US-Dollar pro Jahr.

27 Prozent machten persönliche Gründe geltend wie die Belastung durch Pendeln, einen Umzug oder den Schritt in die Selbstständigkeit. Jeweils rund ein Fünftel der Befragten verbindet mit einem Arbeitgeberwechsel die Möglichkeit, mit anderen IT-Technologien arbeiten zu können oder bessere Aufstiegschancen zu haben.

Nur 36 Prozent der IT- und Technologiespezialisten sind der Ansicht, dass das Top-Management auf ihren Rat hört. 29 Prozent gaben an, dass sie in strategische Entscheidungsprozesse des Business nur selten eingebunden sind. Fachbereichsübergreifend werden 41 Prozent der Abteilungsleiter und zwei Drittel der Fachexperten ausschließlich bei taktischen Entscheidungen um Rat gefragt.

An der Umfrage, die mit einem Web-basierten Tool durchgeführt wurde, nahmen 790 AIIM-Mitglieder teil. 69 Prozent der Teilnehmer kommen aus Nordamerika, 18 Prozent aus Europa und die restlichen 13 Prozent aus anderen Regionen. 49 Prozent der Teilnehmer kommen aus den Bereichen Records Management, Informationsmanagement und Compliance, ein Drittel aus der IT-Organisation und 23 Prozent aus anderen Fachabteilungen wie Finanzbuchhaltung, Personalwirtschaft oder Marketing.

*Andreas Schaffry ist Redakteur unserer Schwesternzeitschrift CIO. 

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:




Leser-Kommentare:

Zu diesem Artikel sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen (nur für eingeloggte Benutzer!)


   

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Mehr Newsletter

Premium Content

Kein Premium Inhalt vorhanden.

Zum Thema

  • Software Quality Lab GmbH

    Software Quality Lab GmbH Software Quality Lab ist ein in Zentraleuropa führendes unabhängiges Unternehmen für Qualitätsmanagement und Testen, spezialisiert auf die Beratung und Optimierung der Effizienz, Qualität und Sicherheit in IT-Prozessen, System- und Software-Entwicklung.

    Auszug aus den Produktkategorien:

    Tools, B2B Dienste und Lösungen, Datenschutz, Datensicherung, Netzwerk- und Systemüberwachung, Security Audits, Treiber und Routinen,... mehr
  • ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.

    ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H. ANECON begleitet und unterstützt Kunden bei der Umsetzung strategischer IT-Projekte. Die Expertise, und am Markt einzigartige Kombination aus Software-Entwicklung, Software-Test und Projektmanagement, bedeutet für die Kunden Sicherheit unternehmenskritische IT-Vorhaben in höchster Qualität, ressourceneffizient und im vorgegebenen Zeitplan umzusetzen.

    Auszug aus den Produktkategorien:

    Qualitätssicherung, Product Lifecycle Management (PLM), Tools, Übernahme von Softwareprojekten, Systempflege- und Wartung, Systemintegration und Systemmanagement, Programmierung,... mehr
  • JET ERP Betriebsgesellschaft m.b.H.

    JET ERP Betriebsgesellschaft m.b.H. Die Marke Data Systems Austria der JET ERP Betriebsgesellschaft mbH steht für innovative Softwarequalität und Kontinuität in der Kundenbetreuung. Durch die Eigenentwicklung der Softwarelösungen in Österreich bietet die Data Systems Austria Kundennähe und Flexibilität wie kaum ein anderer ERP-Anbieter.

    Auszug aus den Produktkategorien:

    Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Konsumgüterindustrie, Investitionsgüterindustrie, Holz- und Kunsttstoffverarbeitung, Grundstoffindustrie, Großhandel,... mehr
  • aETC EDV-DienstleistungsgmbH

    aETC EDV-DienstleistungsgmbH ETC, Österreichs Nr. 1 im Bereich Microsoft Technologie Training, ist als Microsoft Partner of the Year der richtige Ausbildungs - Partner für Sie! ETC, als einziger Microsoft GOLD Learning Partner mit ISO9001 Qualitätszertifikat ausgestattet, garantiert seit 13 Jahren höchste Schulungs - Qualität und Seminar-Professionalität mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis!

    Auszug aus den Produktkategorien:

    Outsourcing, IT-Personalbereitstellung, Aus- und Weiterbildung mehr

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10buy cialis canada