PAC- und Infor-Studie – IT-Trends bei Geschäftsanwendungen PAC- und Infor-Studie – IT-Trends bei Geschäftsanwendungen  - Computerwelt

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22.01.2014 Wolfgang Franz/pi

PAC- und Infor-Studie – IT-Trends bei Geschäftsanwendungen

Eine Studie von PAC und Infor zeigt, dass Wunsch und Wirklichkeit bei integrierten Prozesse, Collaboration, Benutzerfreundlichkeit und Mobilität auseinanderklaffen.

Integrierte Geschäftsprozesse sind ausbaufähig.

Integrierte Geschäftsprozesse sind ausbaufähig.

© Archiv

Es gibt Nachholbedarf bei Geschäftsanwendungen in deutschen Unternehmen: Integrierte Geschäftsprozesse, Reporting und Datenanalyse, Collaboration, Benutzerfreundlichkeit sowie Mobilität sind momentan die größten Herausforderungen. Das zeigen die strategischen Berater von PAC und der Business-Softwareanbieter Infor in einer gemeinsamen Studie. Hierzu wurden 100 Unternehmen mit 100 und mehr Mitarbeitern in Deutschland telefonisch befragt. Unter den Befragungsteilnehmern befanden sich größtenteils Fachbereichsverantwortliche, aber auch Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder.

INTEGRIERTE GESCHÄFTSPROZESSE AUSBAUFÄHIG
Für fast 90 Prozent der Firmen sind integrierte Geschäftsprozesse ein wichtiges Thema. Aber gleichzeitig stufen zwei Drittel der Unternehmen den Wertbeitrag von Geschäftsanwendungen zur Realisierung integrierter Geschäftsprozesse momentan nur als befriedigend und schlechter ein. Jedes dritte Unternehmen hat Investitionsbedarf, wenn es darum geht, dass Einkauf, Vertrieb, Marketing, Produktion und Service nahtlos ineinandergreifen.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei Reporting und Datenanalysen: Für über 80 Prozent der Firmen ist der schnelle Zugriff auf Berichte, Dashboards und KPIs, die auf die individuellen Bedürfnisse der Sachbearbeiter und Manager zugeschnitten sind, wichtig. Die Mehrheit verspricht sich davon bessere strategische Entscheidungen. Doch nur bei einer Minderheit (etwa 40 Prozent) genügt die Software bereits den Anforderungen.

COLLABORATION STEIGERT EFFIZIENZ

Darüber hinaus sind mehr als 80 Prozent der Firmen überzeugt, dass die Vernetzung von Mitarbeitern aus verschiedenen Fachbereichen über Collaboration-Funktionen immer wichtiger wird. Im Vordergrund steht dabei die operative Unterstützung bei der Sachbearbeitung, aber auch teamorientierte Aufgaben- und Projektarbeit zählt dazu. Etwa 70 Prozent der Firmen sehen gute Chancen, mit integrierten Collaboration-Lösungen Aufgaben effizienter zu koordinieren.
In Bezug auf die allgemeine User Experience stellen gut drei Viertel der Manager fest: Mitarbeiter fordern verstärkt benutzerfreundliche, einfach und schnell zu bedienende Unternehmenssoftware. Allerdings vergibt der Großteil der Firmen bei der Bewertung der User Experience der eingesetzten Unternehmenssoftware bisher noch eher schlechte Noten.

INVESTITIONSSCHWERPUNKT MOBILITÄT
Momentan steht auf der Investitionsagenda das Thema Mobilität ganz oben.
Fast 90 Prozent der befragten Manager sehen durch mobile Anwendungen Möglichkeiten, den Kundenservice zu verbessern. Obwohl Mobilität nicht der wichtigste Trend ist, wollen hier die meisten Firmen investieren: Fast jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) plant innerhalb der nächsten zwei Jahre konkrete Investitionen in die Nutzung von Unternehmenssoftware auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Für nahezu alle Unternehmen steht dabei die Sicherheit an erster Stelle.

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