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08.05.2014 pte

Persönliche Empfehlungen lösen Online-Werbung ab

Online-Werbung ist kein effektives Instrument mehr, um Zielgruppen zu erreichen oder Produkte zu vermarkten, wie eine Studie der Monetarisierungsplattform für soziale Medien Shoutly zeigt.

Online-Werbung stört, Empfehlungen sind beliebt

Online-Werbung stört, Empfehlungen sind beliebt

© kbuntu - Fotolia.com

Stattdessen werden Empfehlungen zu Produkten durch die Kunden immer erfolgskritischer für Unternehmen. Shoutly hat 500 Personen über ihre Entscheidungsprozesse beim Einkauf und dem Einfluss von sozialen Medien befragt. Mehr als zwei Drittel der Befragten (84 Prozent) empfinden Online-Werbung bereits als störend. Die Gründe dafür sind vielfältig: Es gibt zu viel davon, sagt jeder Zweite. Dass die Banner irrelevant sind (30 Prozent) oder zu viel Platz auf der Homepage hinterlassen, sehen 37 Prozent so. Mit 29 Prozent fast jeden Dritten stört die Werbung beim Lesen.

Im Gegensatz dazu favorisieren 82 Prozent Empfehlungen. "Die Konsumenten wollen vertrauenswürdige Empfehlungen erhalten, bevor sie ein Produkt kaufen", so Shoutly-Chef Henrik Wastlund. Für 92 Prozent sind Empfehlungen zu einem Produkt kaufrelevant. Zusätzlich gaben acht von zehn Befragten an, dass sie vor dem Kauf Blogs oder Produktbewertungen im Web lesen, bevor sie downloadfähige Produkte wie E-Books oder Software erwerben.

Die Empfehlung eines Freundes auf einer Social-Media-Plattform hat für 47 Prozent den größten Einfluss beim Kauf von Software oder E-Books. Danach kommen erst TV-Werbung (31 Prozent), Textwerbung bei Suchergebnissen (23 Prozent) und Prominenten-Empfehlungen auf Social-Media-Plattformen (14 Prozent). Dabei ist die vertrauenswürdigste Seite für Empfehlungen Facebook (65 Prozent) vor YouTube (36 Prozent) und Twitter (27 Prozent).

Viele Personen, die Empfehlungen auf sozialen Plattformen geben, gehen auf virtuelle Marktplätze, monetarisieren ihre Produktkritiken und werden so zu Schlüsselfiguren für Einkaufsentscheidungen. So ist es nicht verwunderlich, dass 69 Prozent aller Befragten ihren Job kündigen würden, um mehr zu verdienen und etwas zu tun, für das sie brennen. (pte)

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