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13.08.2014 pte

Digital Natives verzichten auf Online-Medien

Laut einer neuen Studie von Top Universities ziehen es Studenten vor sich über traditionelle Kommunikationswege, wie etwa Telefongespräche und geschriebene Briefe, mit Universitäten in Verbindung zu setzen.

Papier und Telefon sind trotz Facebook & Co. noch lange nicht tot.

Papier und Telefon sind trotz Facebook & Co. noch lange nicht tot.

© Rudolf Felser

Das Internet ist heutzutage auch für Hochschulbewerber unersetzbar. Dies mindert dennoch die Nachfrage nach traditionellen Kommunikationsmitteln, Informationsquellen und Auskünften nicht. Bewerber ziehen laut der Studie eine persönliche und direkte Beratung jeglicher Online-Kommunikation vor. Auch in Österreich ist die Situation eine ähnliche. "Folder und Broschüren sind sehr beliebte Medien und werden oft der Online-Recherche vorgezogen", so Azra Ramic, Referentin im Zulassungsservice der Johannes Kepler Universität Linz, gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext.

Die Studie wurde mit 2.215 Teilnehmern aus 49 Städten in 35 Ländern in Europa, Asien, Nordamerika, Lateinamerika und Afrika durchgeführt. Ziel der Erhebung war es, Informationen zu gewinnen, wie Studenten das Internet bei der Recherche nach Hochschuleinrichtungen nutzen und welchen Kommunikationsweg sie mit Universitäten bevorzugen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Studienteilnehmer aus Afrika am ehesten zu Online-Ressourcen greifen. Zudem sind es im Allgemeinen Männer, die das Online-Medium bevorzugen. Die Offline-Kanäle werden vor allem von den jüngeren Befragten bevorzugt.

Laut den Befragten werden in allen Altersgruppen soziale Medien lediglich für Ideen und Anregungen hinsichtlich des Lehrganges sowie für Informationen über Kurse verwendet. "Obwohl alle wichtigen Informationen auf der Homepage und in sozialen Medien ersichtlich sind, rufen viele Studenten dennoch gerne an und holen sich diese Informationen persönlich ein", bestätigt Ramic. Die E-Mail ist und bleibt jedoch das beliebteste Kommunikationsmittel, wobei viele Befragten auf Online-Alternativen zurückgreifen, da die Reaktionszeiten mancher Hochschulen zu wünschen übrig lassen. (pte)

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