Online-Shopping erfährt Verdopplung seit 2011 Online-Shopping erfährt Verdopplung seit 2011 - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


26.08.2014 pte

Online-Shopping erfährt Verdopplung seit 2011

Doppelt so viele Konsumenten wie noch im Jahr 2011 haben auch 2014 Pläne, online einzukaufen. Das hat eine neue Untersuchung des Researchers Nielsen ergeben.

© Mominus - Fotolia.com

Die Einfachheit des Produkterwerbs im Netz führt sogar dazu, dass sich immer mehr Konsumenten vorstellen können, künftig Lebensmittel (27 Prozent) aus einem Online-Versand zu beziehen. "Zum einen ist es die Zeitersparnis, die Kunden dazu motiviert, Lebensmittel im Online-Shop zu bestellen. Das mühsame Zusammensuchen im Laden fällt weg. Hinzu kommt die Produktqualität, die es dadurch zum Beispiel bei der Feinkost gibt. Diese hochwertigen Produkte werden teilweise direkt importiert und kommen so auf einfacherem Weg unversehrt zum Kunden. Erwähnenswert ist aber auch die Preistransparenz, die im Internet herrscht", so Ronny Porschitz, Marketingleiter von Gustini, gegenüber dem Nachrichtenportal pressetext.

In der Studie wird ein Unterschied zwischen dem bloßen Suchen nach möglichen Kaufobjekten und dem tatsächlichen Einkauf deutlich. In Lateinamerika wird zum Beispiel wegen der schlechten Infrastruktur kaum online eingekauft, sondern nur nach Produkten Ausschau gehalten. Es gibt dort keine günstige Grundlage für den Konsumenten: Hohe Steuern, schlechte Lieferbedingungen und Zollgebühren machen den Online-Kauf dort unattraktiv.

Nicht nur die Infrastruktur begründet das Kaufverhalten der Kunden im Netz. Die Produktkategorie ist ebenso ausschlaggebend. Viele Produkte verlangen ein "Ausprobieren", bevor sie gekauft werden. Darunter fallen unter anderem Autos, Motorräder, Sportartikel oder etwa Mobilgeräte. Meistens werden diese dann auch direkt vor Ort mit besseren Garantieangeboten gekauft als im Online-Shop.

Es gibt einen weiteren Kategorie-Unterschied beim Shopping im Internet. So sind die sogenannten "non-consumables", wie Kleidung (46 Prozent) oder Reisen (48 Prozent) klar im Vorteil und bei den Befragten beliebter als Kosmetikprodukte (nur 31 Prozent) oder Lebensmittel. Auch hier gilt: Es wird recherchiert, aber oft nicht gekauft. (pte)

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.



Hosted by:    Security Monitoring by: