iPhone-Displaygröße hat Einfluss auf Browsermarkt iPhone-Displaygröße hat Einfluss auf Browsermarkt - Computerwelt

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10.09.2014 Rudolf Felser/pi

iPhone-Displaygröße hat Einfluss auf Browsermarkt

Adobe hat den Mobile Benchmark Report 2014 vorgestellt, der die neuesten Mobile-Trends analysiert. Im Fokus stehen unter anderem das Verhältnis der Nutzung von Wi-Fi und Mobilfunk, der Zusammenhang zwischen Bildschirmgröße und Browser-Marktanteilen, die Rolle sozialer Netzwerke auf Smartphones und Tablets sowie geräteübergreifendes Content-Sharing.

Größeres Display bedeutet mehr Surfer

Größeres Display bedeutet mehr Surfer

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Als hätte Apple das gewusst: Kernergebnisse des Adobe Digital Index Reports zeigen, dass der Bildschirm der nächsten iPhone-Generation größer sein muss, um den Verlust im mobilen Browser-Markt zu stoppen, und dass Pinterest zum mobilsten sozialen Netzwerk avanciert ist. Weitere Ergebnisse belegen, dass die von Tumblr weitergeleiteten mobilen Visits den höchsten Umsatz pro Visit erzielen und die Nutzung von iBeacons Standard wird.

Der Adobe Mobile Benchmark Report analyisiert mobile Trends auf Basis aggregierter Daten der Adobe Marketing Cloud und Adobe Digital Publishing Suite von 18 Milliarden Visits auf über 10.000 Websites und mehr als 700 Millionen mobilen App-Sessions. Die begleitende Mobile-Studie wird in Form von Interviews mit mehr als 3.000 Mobilnutzern und über 100 Marketing-Spezialisten von großen US-Marken durchgeführt.

"Die mobile Landschaft entwickelt sich ständig weiter. Mobile muss die Speerspitze und das Zentrum jeder digitalen Marketingstrategie sein, die mit den Technologieinnovationen und Nutzeransprüchen Schritt halten will", sagt John Mellor, Vice President Strategy und Business Development, Adobe Marketing Cloud. "Selbst große Marken sehen sich in einem harten Konkurrenzkampf, wenn es darum geht, die mobile Zielgruppe zu erreichen. 2015 wird ein Jahr sein, in dem die Karten neu gemischt werden: Marketers müssen hochpersonalisierten Content auf allen Geräten bieten."

Die Kernergebnisse beinhalten:

  • Mobile Browser: Der Marktanteil von Chrome Mobile wächst um 5,7 Prozent auf 34,6 Prozent. Der Anteil von Safari Mobile sinkt hingegen um 2,6 Prozent auf 59,1 Prozent. Apple iPhone und iPad sind immer noch die Geräte mit den meisten mobilen Visits mit einem Marktanteil von 54 beziehungsweise 80 Prozent. Samsung liegt auf Platz zwei beim mobilen Surfen auf Smartphones (24 Prozent) und Tablets (sieben Prozent). Mit einem Anteil von fünf Prozent landet Amazon auf Platz drei beim mobilen Surfen auf dem Tablet.
  • Bildschirm-Größe und mobiles Surfen: Ohne größeren Bildschirm wird der mobile Browser-Marktanteil von Apple voraussichtlich weiter sinken. Für die Zunahme des mobilen Traffics sind mehr denn je Smartphones mit größeren Bildschirmen verantwortlich. Browsen auf 4-Zoll oder größeren Geräten hat gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 132 Prozent zugenommen, während Surfen auf kleineren Smartphones um 11 Prozent abgenommen hat. Mobiles Surfen auf dem Tablet zeigt hingegen nur ein minimales Wachstum um 1,8 Prozent im Vergleich zu 2013.
  • Soziale Netzwerke auf allen Geräten: 36 Prozent der Visits, die von sozialen Netzwerken auf Retail-Sites weitergeleitet werden, kommen von Tablets und Smartphones. Mit 64 Prozent der von einem mobilen Browser ausgehenden Visits ist Pinterest das mobilste soziale Netzwerk. Die von Tumblr ausgehenden Visits sorgen für den höchsten Umsatz pro Visit auf mobilen Geräten, 39 Prozent mehr als Facebook. Zudem sind Bounce Rates von sozialen Netzwerken mit 61 Prozent auf Mobilgeräten höher als am Desktop (53 Prozent).
  • Zugang und Content Sharing über unterschiedliche Bildschirme: Immer mehr Konsumenten melden sich per Wi-Fi im Netz an. Mehr als 50 Prozent der Smartphone-Surfer und mehr als 93 Prozent derjenigen mit Tablet nutzen einen Wi-Fi-Zugang, kein Mobilfunknetz. Zudem teilen Mobilnutzer mehr digitale Magazininhalte über Textnachrichten als bislang. Die Nutzung von Apple iMessage ist am stärksten, um 259 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, angestiegen. Content Sharing über Facebook ist um 42,6 Prozent gesunken.
  • iBeacons und Geo Targeting: In der begleitenden Mobilstudie hat Adobe herausgefunden, dass iBeacons und Geo Targeting zum Standard werden. 18 Prozent der mobilen Marketers nutzen bereits iBeacons, diese Zahl wird sich vermutlich 2015 verdoppeln. Fast die Hälfte der Marketing-Spezialisten (49 Prozent) nutzt GPS Positioning, um Mobilnutzer mit ihren Marken zu erreichen. 33 Prozent der Mobilnutzer nutzen mobil unterstütztes In-Store Shopping.


Der Mobile Benchmark Report 2014 steht als PDF zum Download bereit. (pi)

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