Best-Practice-Strategien aus der CIO-Etage Best-Practice-Strategien aus der CIO-Etage - Computerwelt

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11.03.2015 :: Printausgabe 4/2015 :: Hubert Staudt

Best-Practice-Strategien aus der CIO-Etage

CIO von heute haben einiges zu tun. Die Digitale Transformation ist zwar überall Thema aber noch lange nicht überall umgesetzt. Das Gleiche gilt für Big-Data-, Mobile- und Cloud-Projekte, obwohl die IT Impulsgeber für neue Geschäftsmodelle sein sollte.

Best-Practice-Strategien aus der CIO-Etage

Der Vorstandsvorsitzende von top itservices, Hubert Staudt, gibt Tipps, wie auch die IT-Abteilung für gutes Personalmanagement sorgen kann.

© it-services

Die IT-Abteilung hat großen Einfluss auf Geschäfts- und Wettbewerbsfähigkeit. Damit sie personell optimal ausgerüstet ist, gibt Hubert Staudt, Vorstandsvorsitzender des Personaldienstleisters und -serviceanbieters top itservices in diesem Gastartikel vier Tipps, die aus aktuellen Strategiegesprächen mit IT-Leitern entstanden sind.

UNTERNEHMENSSTRATEGIE
Personalentwicklung und IT-Einkauf müssen fester Bestandteil der Unternehmensstrategie werden. Das ist neu. Für die IT gelten aufgrund ihrer steigenden Wichtigkeit hohe Standards bei Flexibilität und Innovationskraft. Eine strategische Personalentwicklung kombiniert mit einem engagierten Employer Branding der Unternehmen ist nötig, um für die neuen Aufgaben der kommenden Monate und Jahre gewappnet zu sein. Das Ziel muss sein, das Sourcing von Spezialisten strategisch in die Unternehmensstruktur zu integrieren. Entlastet ein Unternehmen seine Mitarbeiter, beispielsweise durch das Outsourcing von einfachen Routinetätigkeiten, kann es wertvolles, eigenes Knowhow für geschäftskritische Projekte freimachen. Das steigert die Motivation der Mitarbeiter und der Betrieb profitiert von einer gesteigerten Innovationskraft. Sourcing-Ansätze wie dieser verschaffen den Unternehmen Wettbewerbsvorteile hinsichtlich ihrer Schnelligkeit, der Kosten­führerschaft und des Leistungsspektrums. Mehr als 60 Prozent der deutschen Unternehmen sind laut einer Umfrage des VDI nicht in der Lage, Projektstellen im Bereich der IT zu besetzen. Selbst gut ausgebildete Experten erfüllen oft nicht die besonderen Ansprüche, die Unternehmen im Wandel benötigen. Die top itservices AG hat hierfür ein mehrstufiges HR-Development-Programm entwickelt, mit dem Ziel, Unternehmen eben diese Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.

TEAMBUILDING
Teambuilding erfordert heute, das Beste aus beiden Welten zu nutzen. Wir empfehlen unseren Kunden für die Entwicklung neuer Produkte vorrangig jüngere Mitarbeiter zu platzieren. Bei der Einführung von Produkten oder Prozessen im Unternehmen raten wir zu einem Anteil von 30 Prozent erfahrener Mitarbeiter. Optimale Teams sind gedrittelt: Ein Drittel ist jünger, also unter 35, und auf die Entwicklung neuer Produkte oder Prozesse ausgerichtet, ein Drittel ist zwischen 35 und 45 und ein Drittel entfällt auf die über 45-Jährigen.

ABGESTIMMTES VORGEHEN

Konzertierte Recruiting-, Sourcing- und Akquise-Strategien sind gefragt. Über die Hälfte der von uns betreuten Unternehmen erwarten einen steigenden Bedarf an IT-Fachleuten in den nächsten Jahren. Der derzeitige Engpass ist also kein vorübergehender. Besonders betroffen sind die Segmente Industrie 4.0, Finance und Mobile. Hier sind Spezialisten besonders für JAVA, ITIL, JavaScript, Ljnux, SQL und im Support gefragt. Für circa zehn Prozent der an uns gestellten Anfragen gibt es derzeit auf dem Markt überhaupt keine Spezialisten. Der Mangel hat unterschiedliche Gründe. Er ist in einigen Fällen Technik getrieben, zum Beispiel im Fall von SAP HANA, oder trendabhängig, wie beispielsweise bei den Themen Industrie 4.0 oder Big Data. Unternehmen können diesem Mangel nur begegnen, indem sie ihre Teams klug besetzen und sich hierzu aller am Markt verfügbaren Personalbeschaffungsmodelle bedienen – sei es nun Personalvermittlung, -überlassung oder eine der zahlreichen anderen Möglichkeiten.

ATTRAKTIVE ARBEITGEBER
Es empfiehlt sich, die eigene Attraktivität zu steigern. Gute Bewerber recherchieren sorg­fältig, bevor sie die Entscheidung zugunsten eines neuen Arbeitgebers treffen. Studien belegen diesen Trend und auch die Unternehmen kennen ihn gut. Wir raten Firmen, ihr Employer Branding sofort und mit viel Engage­ment voranzutreiben. Fachkräfte sind nicht allein durch Geld zu motivieren und Unternehmen können sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn sie ihre qualifiziertesten Mitarbeiter halten und zudem neue an sich binden können. Mitarbeiter beschreiben einen attraktiven Arbeitgeber so: Er ist wirtschaftlich erfolgreich, bildet seine Mitarbeiter professionell aus und weiter, hat Führungskräfte, die ihr Führungshandeln verstehen und echte Vorbilder sind, und er schafft einen stabilen Rahmen für ein langfristig erfolgreiches und motiviertes Arbeiten. Ratschläge, die wir geben, befolgen wir auch selbst und sind stolz, im Fokus-Ranking unter den Top 20 der Unternehmen zu stehen. Denn niemand weiß besser als wir: IT-Spezialisten sind Mangelware.

* Hubert Staudt ist Vorstandsvorsitzender des Personaldienstleisters und -serviceanbieters top itservices AG.

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