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13.05.2015 pte

100 Prozent sichtbar: Neues Modell für Online-Ads

100-prozentige Sichtbarkeit von Online-Ads garantiert das Unternehmen 33Across seinen Kunden. Möglich wird das bislang unmöglich Geglaubte durch eine neuartige Technik, bei der eine Werbeanzeige im sichtbaren Bereich des Displays bleibt, obwohl der Besucher der Seite nach unten scrollt. "Jeder hat immer gesagt, dass 100-prozentige Sichtbarkeit nicht möglich ist", betont CEO Eric Wheeler seinen Erfolg.

© MinervaStudios - Fotolia.com

2014 hatte Google zum Ärger vieler Werber festgestellt, dass gerade einmal die Hälfte aller Online-Ads länger als eine Sekunde auf einem Display zu sehen ist. Alle anderen werden von Seitenbesuchern gewöhnlich überscrollt und somit missachtet. 33Across macht sich eine neuartige Technik zunutze, um dem Aufmerksamkeitsverlust entgegenzuwirken.

Das Prinzip funktioniert wie folgt: Die Ads, die in leeren Spalten oder anderen ungefüllten Bereichen einer Website erscheinen, heften sich an das Sichtfeld an und bleiben selbst beim Scrollen an gleicher Stelle. Die Idee dahinter ist, schlechte Platzierungen von Ads - beispielsweise am Ende einer Seite - zu meiden. Denn die meisten Seitenbesucher scrollen nicht bis ganz nach unten und beachten somit nur in seltenen Fällen Footer-Ads.

Schon im Beta-Lauf erreichte das Unternehmen eine Sichtbarkeitsrate von enormen 98 Prozent. Während der Analyse werden nicht nur Websites vom Algorithmus überprüft, sondern auch echte Nutzer von Fakes auseinandergehalten. Deshalb sind die Messergebnisse nicht von Betrugsversuchen beeinflusst. "Die fehlenden zwei Prozent entstehen dadurch, dass Seiten oftmals geschlossen werden, bevor sie fertiggeladen sind", sagt Wheeler.

Bislang ist die 33Across-Technologie nur für einen Desktop-Besuch ausgelegt. Das Unternehmen arbeitet jedoch an einer Mobilversion, um auch diesen Markt abzudecken. Das neuartige Modell könnte eine schnelle Marktveränderung mit sich bringen. "Marken werden es wahrscheinlich nicht länger hinnehmen, dass sie für Ads zahlen, die einfach aus dem Sichtfeld rücken, weil sie überscrollt werden", so Brandon Berger von Ogilvy & Mather. (pte)

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