Austrian Internet Monitor: E-Commerce weiter im Aufwind Austrian Internet Monitor: E-Commerce weiter im Aufwind - Computerwelt

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19.01.2016 pi/Rudolf Felser

Austrian Internet Monitor: E-Commerce weiter im Aufwind

Laut der von INTEGRAL durchgeführten Umfrage AIM-Consumer legten die Online-Käufe im letzten Jahr um ein Zehntel zu.

© Ivan Kruk - Fotolia.com

Viele Händler haben laut den Ergebnissen des Austrian Internet Monitor das abgeschlossene Weihnachtsgeschäft positiv bilanziert. Besonders Online-Händler durften sich 2015 freuen, konnten sie doch ihre Kundenbasis um mehr als ein Zehntel ausbauen: 62  Prozent der Bevölkerung haben schon einmal Produkte oder Dienstleistungen über das Internet bestellt. Rechnet man jene hinzu, die ausschließlich Online-Buchungen oder kostenpflichtige Downloads bzw. Online-Inhalte beansprucht haben, so sind es 66  Prozent, die schon einmal online eingekauft haben.

Besonders eifrige Online-Shopper sind die 20- bis 29-Jährigen, die nahezu alle (95 Prozent) bereits über das Internet eingekauft haben. Dicht dahinter liegt die Altersgruppe 30 bis 39 mit 85 Prozent sowie die 40- bis 49-Jährigen mit 81 Prozent. In der Kohorte 70+ sind es dagegen lediglich 22 Prozent, die schon einmal einen Onlinekauf gewagt haben. Die Aufgeschlossenheit für Online-Käufe wird auch stark von der formalen Bildung getrieben: während nur 58 Prozent der Nicht-Maturanten schon elektronisch geshoppt haben, sind dies unter den Höhergebildeten 85 Prozent. Auch die Wiener sind besonders affin zu Online-Shopping.

In den letzten drei Monaten haben 56  Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 14 Jahren online eingekauft. Das sind um 5 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr.

Die durchschnittlichen Ausgaben der Käuferschaft im letzten Quartal liegen bei 450 Euro. Entgegen landläufiger Meinungen sind Männer ausgabefreudiger als Frauen. Besonders spendabel ist auch die Gruppe 50 bis 59.

Innerhalb der Anbieter ist Amazon der große Gewinner. Allen Berichten über Arbeitsbedingungen und Steuervermeidung zum Trotz steigt die Nutzung des Amazon-Angebotes weiter an. "Die Medienberichterstattung bringt in diesem Zusammenhang viele Menschen zum Nachdenken. Geht es jedoch um Bequemlichkeit oder Angebotsbreite, sind derartige Bedenken schnell vom Tisch und wird der Bestellbutton gedrückt. Weiters wird der Kauf bei Amazon als risikolos betrachtet, während kleineren Anbietern oft Misstrauen entgegen gebracht wird", so Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL.

Verändert hat sich auch die Gerätenutzung für die Bestellung von Produkten oder Dienstleistungen. So gewinnen Smartphones und Tablets an Bedeutung, während der Laptop weniger stark für Einkäufe genutzt wird. (pi)

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