Was Newsletter vorm Löschen schützt Was Newsletter vorm Löschen schützt - Computerwelt

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11.05.2016 Rudolf Felser

Was Newsletter vorm Löschen schützt

Das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com präsentierte heute seinen E-Mail Newsletter Report 2016. Im Schnitt verbringen Herr und Frau Österreicher täglich rund eine Stunde mit der E-Mail-Kommunikation und setzen dabei meistens auf gmx- und gmail-Adressen. Im Schnitt erhalten sie pro Woche 70 persönliche E-Mails, 35 Spam-Mails und 28 Newsletter. Etwas mehr als 4 von 10 Newsletter werden unmittelbar gelöscht, 30 Prozent werden überflogen und knapp 28 Prozent finden detaillierte Beachtung.

Was bringt den User dazu, sich einen Newsletter durchzulesen?

Was bringt den User dazu, sich einen Newsletter durchzulesen?

© Rudolf Felser

Getreu dem Motto "viel hilft viel" nutzen rund 70 Prozent mehr als eine private E-Mail-Adresse für ihre elektronische Kommunikation. Begründet wird dies mit unterschiedlichen Einsatzbereichen (50,4 Prozent), mit dem Wunsch nach Anonymität (32,6 Prozent) und der Trennung zwischen privaten und beruflichen Angelegenheiten (29,3 Prozent). Die zwei privat meist genutzten E-Mail-Dienste sind gmx.at bzw. gmx.net (45,1 Prozent) und gmail.com (41 Prozent). Dahinter folgen hotmail.com (18,3 Prozent) und aon.at (14,2 Prozent). Knapp 40 Prozent haben bereits eine E-Mail-Adresse für eine Registrierung bei einem bestimmten Service angelegt und danach nie wieder verwendet.

NEWSLETTER EHER UNBELIEBT

3 von 10 ÖstereicherInnen freuen sich über den Erhalt von E-Mail-Newslettern. Für immerhin ein Viertel der Österreicher (24,4 Prozent) ist die elektronische Post ein gern genutzter Weg zur Informationsbeschaffung vor einer Kaufentscheidung. Im Mittel erhalten Herr und Frau Österreicher 43 Newsletter pro Woche (Mittelwert, Median = 28), wobei es bei der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen nur durchschnittlich 24 Mal werblich im elektronischen Postfach klingelt.

3 von 10 Respondenten erhalten E-Mail-Newsletter gerne. Auch hier ist das jüngere Publikum nicht ganz so überzeugt. "Die Begeisterungsquote liegt bei den Unter-30-Jährigen nur bei 18 Prozent", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.  

Mehr als jeder vierte Newsletter (27,5 Prozent) wird im Detail studiert, 30 Prozent werden zumindest kurz überflogen und 41,9 Prozent werden ohne jegliche Beachtung unmittelbar gelöscht. "Primär ausschlaggebend für das Lesen eines Newsletters ist das Interesse an den Themen bzw. Produkten des Absenders (60,1 Prozent), aber auch der Betreff kann bedeutsam sein", so Schwabl weiter. 46 Prozent lesen Newsletter, wenn die Betreffzeile einen Hinweis auf ein interessantes Produkt oder eine Aktion enthält. Auf den weiteren Plätzen rangieren ein seriöser bzw. bekannter Absender (40,1 Prozent), Hinweise auf Gutscheine oder Rabatte (37,4 Prozent) bzw. Hinweise auf Veranstaltungen und Events (26,6 Prozent).

Generell animieren Schnäppchen oder Sonderangebote (55,4 Prozent), Neuigkeiten (51,2 Prozent), Gutscheine (47,9 Prozent) und Gewinnspiele (33,8 Prozent) am stärksten zum Klicken. Jeder Fünfte (20,4 Prozent) nutzt zumindest einmal pro Woche Angebote aus einem E-Mail-Newsletter. Lediglich 4,7 Prozent sind völlig resistent gegen die elektronischen Verlockungen.

Marketagent.com hat auch bei dieser Umfrage auf seine übliche Methode der "Computer Assisted Web Interviews" (CAWI) gesetzt und nutzt dafür seine Marketagent.com reSEARCH Plattform. Befragt wurden zwischen 07.12.2015 und 16.12.2015 insgesamt 1.002 Personen aus Österreich zwischen 18 und 69 Jahren. Sie hatten über das Internet insgesamt 31 Fragen zu beantworten. (pi/rnf)

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