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20.07.2016 pte

Facebook, Twitter &. Co. untergraben Kindermoral

Soziale Medien behindern die moralische Entwicklung von Kindern. Zu diesem Schluss kommt die Mehrheit der Eltern, die von Forschern der Birmingham University befragt worden sind.

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Insgesamt sind 55 Prozent der 1.700 Interviewten, die Kinder im Alter zwischen elf und 17 haben, dieser Ansicht. 40 Prozent befürchten laut der Umfrage sogar schädliche Folgen, die auf die Social-Media-Nutzung zurückzuführen sind.

Nur 15 Prozent der Teilnehmer gehen von einem positiven Effekt auf ihre Kinder aus. Die Eltern sind zusätzlich nach den negativen Eigenschaften sozialer Plattformen gefragt worden, die sie selbst bei der Nutzung beobachtet haben. Ergebnis: 60 Prozent haben bereits mit Wut und Feindseligkeit, 51 mit Arroganz, 43 Prozent mit Ignoranz, 41 Prozent mit schlechtem Urteilsvermögen sowie 36 Prozent mit Hass Erfahrungen gemacht. Diese Beobachtungen wurden mindestens einmal im Monat gemacht.

"Obwohl die befragten Eltern anerkennen, dass Charakterstärken, die moralischen Werte Liebe, Courage und Freundlichkeit einschließen, von sozialen Medien gefördert werden, haben sie Vorbehalte in Bezug auf die positiven Auswirkungen dieser Plattformen auf die Persönlichkeit ihres Kindes", erklärt Blaire Morgan von der Birmingham University. Trotz dieser Ergebnisse sehen drei Viertel der Umfrageteilnehmer zumindest einmal täglich Inhalte, die eine positive Botschaft übermitteln. (pte)

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