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Studie: Schatten-IT führt zu Angriffen

Sowohl deutsche als auch britische Unternehmen nehmen Schatten-IT als großes Sicherheitsproblem wahr. Deutsche Unternehmen vermelden jedoch mehr Cyberattacken durch Schatten-IT-Geräte. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Tenable Network Security.

Konstruktionsabteilung, F&E und Finanzabteilung verursachen am häufigsten Schatten-IT am Arbeitsplatz.

Konstruktionsabteilung, F&E und Finanzabteilung verursachen am häufigsten Schatten-IT am Arbeitsplatz.

© Fotolia – Hans-Joachim Roy

88 Prozent der britischen und deutschen IT-Entscheider gaben an, dass Schatten-IT ihr Unternehmen anfälliger für Cyberangriffe macht. 55 Prozent der britischen und 57 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer sagten aus, dass es in der IT-Umgebung ihrer Unternehmen Schattenw-IT gebe. 65 Prozent der IT-Entscheidungsträger betroffener deutscher Unternehmen gaben zu Protokoll, dass unbekannte Schatten-Geräte oder -Applikationen in den vergangenen zwölf Monaten direkt zu einem Angriff geführt haben. Unter den britischen Befragten äußerten dies nur 45 Prozent.

"Unbekannte oder unentdeckte Geräte erschweren es Sicherheitsteams, die Angriffsfläche zu bestimmen und zu managen", erklärt Gavin Millard, EMEA Technical Director, Tenable Network Security. "Wenn Unternehmen sich einen Vorsprung verschaffen wollen, dann brauchen sie Security-Lösungen, die ihnen einen kontinuierlichen Einblick gewährleisten. Nur mit solchen Einblicken kann Schatten-IT als Angriffsvektor verhindert werden."

Laut der Umfrage identifizierten deutsche und britische Teilnehmer drei Abteilungen, die am häufigsten Shadow-IT zulassen: Konstruktionsabteilung, Design/Forschung & Entwicklung und Finanzen. Dabei sind in beiden Ländern unterschiedliche Gewichtungen zu erkennen. In Deutschland setzen insbesondere Konstruktion und F&E Schatten-IT ein. In Großbritannien führen Finanzabteilungen die Nutzer von Schatten-IT im Unternehmen an.

"Es ist für die Security-Branche nicht überraschend, dass so viele Befragte ein Lied über Schatten-IT singen können. Dennoch waren die Zahlen wesentlich höher als erwartet", führt Miller weiter aus. "Die IT-Basis weiß darüber Bescheid, was im Netzwerk in Gebrauch ist. Es ist wichtig, dass die Teams für Security und IT-Operations sich der Bedürfnisse der Geschäftsabläufe annehmen – ansonsten bleiben sie anfällig für Cyber-Bedrohungen."

Laut der Umfrage, die Vanson Bourne für Tenable durchführte, erwarten 38 Prozent der britischen und 50 Prozent der deutschen Teilnehmer, dass Schatten-IT in ihren Unternehmen im kommenden Jahr zunehmen wird.

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