smart things verteidigt Markenrechte gegenüber Samsung smart things verteidigt Markenrechte gegenüber Samsung - Computerwelt

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24.08.2016 pi/cb

smart things verteidigt Markenrechte gegenüber Samsung

Die smart things solutions verteidigt in einer markenrechtlichen Auseinandersetzung ihre smart things Marke gegenüber Samsung Electronics. Das Verfahren wird am 10. November 2016 vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt.

Thomas Detemple, Geschäftsführer von smart things: "Die Markennutzung durch Samsung ist für uns eine Katastrophe."

Thomas Detemple, Geschäftsführer von smart things: "Die Markennutzung durch Samsung ist für uns eine Katastrophe."

© smart things solutions

Die Produkte der Marke smart things werden weltweit unter anderem für Home-Automation-Lösungen auf Basis des Apple iPad eingesetzt. Da Samsung Electronics zu einem späteren Zeitpunkt die Marke "Samsung SmartThings" für die EU angemeldet hat und es seitdem zu Verwechslungen kommt, hat smart things gegen Samsung Deutschland Klage auf Unterlassung eingereicht. 

Da Unternehmen smart things vertreibt seit 2012 unter der EU-Marke smart things Zubehör für Apple Produkte. Kern der Produktpalette sind Wandhalterungen und Unterputz-Stromversorgungen für alle Apple iPad-Modelle. Diese werden weltweit bei Home-Automation-Lösungen als Bedienzentrale eingesetzt. Energy-Meter zur Messung und Auswertung des Stromverbrauchs ergänzen das Produktangebot für die Gebäudeautomatisierung, das künftig noch weiter ausgebaut wird.

"Die Markennutzung durch Samsung ist für uns eine Katastrophe: Durch die inhaltliche Überschneidung mit der von Samsung beworbenen ‚SmartThings‘-Plattform für Home-Automation sind wir von unseren Kunden bereits auf die Markenverwendung durch Samsung angesprochen worden. Um eine weitere Verwirrung im Markt zu vermeiden, haben wir Gespräche mit Samsung-Vertretern geführt. Nachdem diese zu keiner Lösung führten, schlagen wir nun den gerichtlichen Weg ein", sagt Thomas Detemple, Geschäftsführer von smart things.

Samsung Electronics Deutschland hat im Gegenzug die Löschung der EU-Marke der smart things beantragt. Dazu Detemple: "In diesem Zusammenhang frage ich mich, was eine Markenanmeldung überhaupt wert ist, wenn eine Marke von einem Großunternehmen einfach genutzt werden kann und uns als Mittelständler nur der gerichtliche Weg bleibt, um unsere Geschäftsgrundlage nicht zu verlieren. Der Name unseres Unternehmens ist für uns Programm und wir haben viel Energie in den Aufbau der Marke gesteckt: smart things verfolgt das Ziel, innovative Produkte mit hohem Anspruch an Funktionalität und Design zu entwickeln. Die Marke ist für uns somit essenziell. Wenn wir uns jetzt umbenennen müssten, wäre das sehr kostspielig und würde im Grunde das Ende unseres Unternehmens bedeuten."

Die smart things solutions ist Teil der TQ-Group, einem Verbund von Technologieunternehmen mit insgesamt knapp 1.400 Mitarbeitern und 13 Standorten in Deutschland, der Schweiz und China.(pi)

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