Alpbach: Patent-Scan beim Innovationsmarathon Alpbach: Patent-Scan beim Innovationsmarathon - Computerwelt

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30.08.2016 pi/kdl

Alpbach: Patent-Scan beim Innovationsmarathon

Studentinnen und Studenten hatten 24 Stunden Zeit Lösungen für Österreichs Unternehmen zu entwickeln.

Das Patentamt unterstützte die Studentinnen und Studenten beim Innovationsmarathon mit einem Expertenteam. Mitte: Patentamtspräsidentin Mariana Karepova

Das Patentamt unterstützte die Studentinnen und Studenten beim Innovationsmarathon mit einem Expertenteam. Mitte: Patentamtspräsidentin Mariana Karepova

© Österreichisches Patentamt/APA/Foto: Birgit Pichler

Acht Teams mit Studentinnen und Studenten der unterschiedlichsten Studienrichtungen beteiligten sich am 24 Stunden dauernden Innovationsmarathon der TU Austria in Alpbach. Dabei galt es, aktuelle knifflige Probleme aus Wirtschaft und Industrie zu lösen. Die Aufgaben wurden von acht führenden österreichischen Unternehmen gestellt und umfassten u.a. neue Bedienkonzepte für KTM-Motorräder, unverwüstliche Kennzeichnungen von Erdölrohren der voestalpine group bis zur Energie und Datenübertragung ("Smart-Kiss") für Smartphones der Firma AT&S.

Auch das Österreichische Patentamt sorgte mit einem Expertenteam für Unterstützung der bis in die Morgenstunden tüftelnden Studierenden. Der Clou: Die Lösungen wurden einem Patent-Scan unterzogen. Damit bekamen die Teilnehmer/innen einen Überblick zum Stand der Technik und erfuhren, ob sie vielleicht selbst einem neuen Patent auf der Spur waren. Für das Österreichische Patentamt war das eine Generalprobe für einen neuen kostenlosen Service für Studierende: Der Patent-Scan wird ab dem Wintersemester 2016 Studierenden als neue Serviceleistung für Abschlussarbeiten zur Verfügung stehen.

Patentamtspräsidentin Mariana Karepova bewertet den Innovationsmarathon durchwegs positiv: "Trotz Schlafmangels - 24 Stunden bis zur Lösungsidee - war die Stimmung bei dieser Challenge wirklich "ansteckend": Junge Menschen konnten mit der modernen Geschäftswelt in Berührung kommen und an einem echten Problem eines Unternehmens arbeiten. Mit etwas Glück bestand sogar die Chance für eine Realisierung!" Die Teilnahme an der Veranstaltung habe sich gelohnt, so Karepova: "Mit unserem Expertenteam waren wir beim Innovationsmarathon mitten im Geschehen. Diese inspirierende Zusammenarbeit mit den Studierenden setzen wir im Herbst an den technischen Unis fort."

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