Datenrettung: KUERT transplantiert erstmals den Kern eines Controller-Chips Datenrettung: KUERT transplantiert erstmals den Kern eines Controller-Chips - Computerwelt

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31.08.2016 kdl/pi

Datenrettung: KUERT transplantiert erstmals den Kern eines Controller-Chips

Ingenieuren der KUERT Datenrettung Unternehmensgruppe in Deutschland und Ungarn, sowie Forschungseinrichtungen der Universität Budapest, gelingt erstmalig die Transplantation eines Chipkerns aus einem gebrochenen Firmware-Controller-IC einer Western Digital Festplatte.

Die Rettungsarbeiten erfolgten im Mikrometer-Bereich auf weniger als 50 Prozent des Durchmesser eines menschlichen Haars

Die Rettungsarbeiten erfolgten im Mikrometer-Bereich auf weniger als 50 Prozent des Durchmesser eines menschlichen Haars

© KUERT Datenrettung

Bei der Verfahrensentwicklung griffen die Spezialisten auf den Einsatz von Röntgentechnik, Laser- und Ultraschalltechnologie zurück.Das veröffentlichte Verfahren beschreibt die Vorgehensweise zur Datenrettung eines physikalisch beschädigten Firmware-Controller-IC einer Western Digital MyPassport 2.5" Festplatte.

Das Rettungsszenario
KUERT Datenrettung erhielt einen Rettungsfall mit einem physikalisch beschädigten Firmware-IC. Bei der Beschädigung des ICs handelte es sich um eine Bruchstelle im linken unteren Bereich des Chips. Bisher waren beschädigte Speicherchips für Rettungslabore nicht rettbar.

Die Röntgenuntersuchung des Controller-IC förderte zudem Brüche an der internen Verdrahtung zum Chipkern sowie starke Delaminierungen zu Tage.

Präzises Arbeiten im Mikrometer-Bereich 
Zunächst wurde der Kern des beschädigten IC mit Hilfe des Einsatzes von Lasertechnik freigelegt. Danach wurden die gebrochenen internen Verdrahtungsrückstände, direkt am Chipkern entfernt. Ein neues und baugleiches Ersatz-IC wurde in der Zwischenzeit vorbereitet und "entkernt". Im Anschluss wurde das intakte "Die" des physikalisch beschädigten ICs in das Ersatz-IC "transplantiert" und die intakte interne Verdrahtung wurde mittels Einsatz von Ultraschall neu mit den Kontakten am Chipkern verbunden.

Danach eignete sich das Ersatz-IC mit transplantiertem Chipkern um die Firmware-Daten wieder mit den konventionellen Methodiken im Rahmen der Datenrettung auslesen zu können und somit war dann auch ein Zugriff auf die Datenebene der verschlüsselten Inhalte der WD MyPassport Festplatte wieder möglich.

Weltweit einmaliges Verfahren
Dieses Verfahren sei weltweit einzigartig, erklärt Martin Eschenberg, Marketingleiter bei der KUERT Datenrettung Deutschland mit Sitz in Bochum. Es eigne sich insbesondere für die Rettung von verschlüsselten Festplatten und SSDs, bei denen ein physikalischer Defekt am internen Controller oder der Firmware selbst vorliegt, beschreibt der Datenrettungsexpert das Anwendungsfeld des Verfahrens. 

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