Adobe auf der IBC 2016: Innovationen für Virtual Reality und Character Animation Adobe auf der IBC 2016: Innovationen für Virtual Reality und Character Animation - Computerwelt

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06.09.2016 Wolfgang Franz/pi

Adobe auf der IBC 2016: Innovationen für Virtual Reality und Character Animation

Noch vor Beginn der IBC 2016 am Donnerstag in Amsterdam stellt Adobe eine Reihe an Innovationen vor, die noch im Vorfeld der Fachkonferenz Einzug in die Adobe Creative Cloud und in die Adobe Marketing Cloud erhalten sollen.

Die IBC 2016 findet von 9. bis 13. September in Amsterdam statt.

Die IBC 2016 findet von 9. bis 13. September in Amsterdam statt.

© IBC

Um mit dem Bedarf an superschnellen Inhalten auf neuen wie auf traditionellen Plattformen Schritt zu halten, wartet Adobe mit Neuerungen in den Bereichen VR, 3D, Motion Graphics und Charakteranimation auf und bietet Tools zur Erstellung, Messung und Monetisierung von TV- und Videoinhalten über diverse Bildschirme hinweg.

"Adobe verhilft Videoproduzenten aller Art zu individuellen Bestleistungen - von TV-Sendern und großen Filmstudios bis hin zu YouTubern und Unternehmen", erklärt Bill Roberts, Leiter Produktmanagement bei Adobe. "Je mehr Form die einzelnen Geschichten annehmen, desto nahtloser müssen sich die Ideen zwischen Tools, Technik und Teams übertragen lassen. Adobes Multiscreen-Lösung hilft Medienunternehmen dabei, sich ihrem Publikum auf individuelle Art und Weise zu nähern und mit Hilfe immersiver Technologien wie 3D, VR und AR ansprechende Erlebnisse zu bieten."

Adobe Creative Cloud – Wichtiger Bestandteil in der Videoproduktion
Ob Hollywood, Sundance oder YouTube – die Creative Cloud wird mittlerweile von Videoproduzenten aller Couleur für deren Projekte eingesetzt. So wurde Disneys "Elliot, der Drache" mit Hilfe der Videotools der Creative Cloud erschaffen und auch Kreative der nächsten Generation, wie Smosh, RocketJump und SoKrispyMedia nutzen die Tools für ihre Projekten. TV-Sender haben die Creative Cloud ebenfalls für sich entdeckt und lassen ihre Figuren neuerdings mit Hilfe von Character Animator zum Leben erwecken, so geschehen z. B. in The Simpsons und Cartoon Donald Trump in "The Late Show" mit Stephen Colbert. Nichtzuletzt finden die Video-Lösungen von Adobe auch im Marketing Bereich immer mehr Einzug: NBC Sports hat kürzlich die Adobe Marketing Cloud für die digitale Ausstrahlung der Inhalte rund um Olympia 2016 in Rio eingesetzt.

Die Zukunft von VR, 3D und Animation vorantreiben
Zusätzlich zu den neuen VR-Funktionen, die bereits vor einigen Monaten vorgestellt wurden, präsentiert Adobe nun weitere Innovationen für Premiere Pro CC. Darunter selbstreflektierende VR, welche nahtlos die passenden Einstellungen für stereo- und monoskopische Medien findet und anwendet. Zudem helfen die Funktionen von Adobe Primetime Medienunternehmen dabei, das volle Potenzial von VR auszuschöpfen, indem sie nachhaltige Geschäftsmodelle aufbauen und Premium-Seherlebnisse bereitstellen. Dazu zählen Video-Wiedergabeunterstützung, dynamische Werbeeinbindung und der Schutz von Inhalten mithilfe von Adobes Virtual Reality Rights Management (VRDRM).

Mit dem Ziel einer schnelleren 3D-Content-Kreation präsentiert Adobe außerdem eine 3D-Rendering-Engine, die das Tempo und die Effizient bei der Erstellung von 3D-Content erhöhen soll. Künstler können nun auch editierbare 3D-Elemente, wie Texte oder Formebenen, auf intuitive Weise in After Effects CC unter Zuhilfenahme der neuesten Cinerender-Technik von MAXON herstellen. Die Figuren- und Animationserzeugung mit Character Animator, Adobes beliebtem Tool für lebensechte Bewegungen, werden durch die integrierte Möglichkeit zwischen Adobe Photoshop CC und Adobe Illustrator CC hin und her zu wechseln, noch besser, schneller und einfacher.  

Leistungsfähiger integrierter Workflow und Performance-Verbesserungen
Mit Adobe Creative Cloud können sich Post Production Teams frei zwischen den Anwendungen bewegen, ohne dass die kreative Arbeit dadurch ins Stocken gerät. Neue Funktionen in der Creative Cloud und der Marketing Cloud ermöglichen Medienunternehmen und Content-Experten eine noch wirksamere Einbindung ihrer Kunden über alle Devices hinweg:

  • Verfeinerte Lumetri-Farbfunktionen in Premiere Pro CC bieten nun HDR10-Metadatenunterstützung beim Bearbeiten und Ausstrahlen von HDR10 auf neuen HDR-tauglichen Fernsehgeräten und Displays, inklusive erweiterter Unterstützung für Farbraummetadaten, was zu größerer Genauigkeit und brillanteren Bildern führt.
  • Destination Publishing zum Rendern und Teilen von Videos auf Behance, der weltgrößten Kreativplattform, ist nun auch mit YouTube, Facebook und Twitter möglich.
  • Bessere Überschriften und Untertitel in Premiere Pro CC ermöglichen eine unkomplizierte Erstellung und Feinabstimmung von Titeln zur Beschriftung stummer Autoplay-Videovorschauen auf Facebook für höheres Engagement, um diverse Sprachen zu bedienen oder Hörgeschädigten den Zugang zu erleichtern.
  • Umsetzbare Analytik in Adobe Analytics für Video versetzt Nutzer in die Lage, ganze Streams zu messen statt nur Starts und Stopps von Videos, was tiefere Einblicke in das Videokonsumverhalten der Zuschauer liefert.
  • Werbegestützte Premiuminhalte auf verbundenen Geräten werden nun in Adobe Primetime unterstützt, wodurch Medienunternehmen nun qualitative, pufferfreie Erlebnisse erschaffen können, indem sie Inhalte und Werbung gemeinsam in einen einzigen Stream einfließen lassen.

Verbesserte Zusammenarbeit in Teams
Adobe wird seinen neuen Dienst für Zusammenarbeit, Team Projects, vorstellen, der sich den Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen mehreren Editors und Designern über diverse Projekte und Tools hinweg annimmt.

Team Projects basiert auf Adobe Anywhere und beinhaltet umfassende Funktionen für die Zusammenarbeit von Teams, wie Versionskontrolle und Konfliktlösung, und ermöglicht Editoren und Motion-Graphics-Künstlern die zeitgleiche Arbeit in Adobe Premiere Pro CC, After Effects CC und Adobe Prelude CC. Die in Team Projects verwalteten Daten werden sicher in der Cloud gespeichert. Von Team Projects referenzierte Mediendateien können lokal gespeicherte Quelldateien oder auch geteilte Lightweight-Proxies sein.

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