Hohe Zustimmung bei deutschen Konsumenten für das Bezahlen per Fingerabdruck Hohe Zustimmung bei deutschen Konsumenten für das Bezahlen per Fingerabdruck - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


08.09.2016 pi/kdl

Hohe Zustimmung bei deutschen Konsumenten für das Bezahlen per Fingerabdruck

Die Technik ist zum Entsperren von Smartphones bekannt: Kurz den Daumen auf den Scanner gelegt, schon hat man Zugriff auf das Handy. Deutsche Konsumenten stehen dieser Technik auch für das Bezahlen großteils positiv gegenüber. Das ergab eine Befragung des deutschen Digitalverbands Bitkom.

Fingerabdruck-Scanner befinden sich bereits auf vielen Handys, wie hier auf dem P9 von Huawei.

Fingerabdruck-Scanner befinden sich bereits auf vielen Handys, wie hier auf dem P9 von Huawei.

© Huawei

Acht von zehn Deutschen (81 Prozent) wollen in Zukunft den Fingerabdruck nutzen, um bargeldlose Bezahlvorgänge abzusichern. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des deutschen Digitalverbands Bitkom. Der Fingerabdruck ist bei jedem Menschen einzigartig und kann prinzipiell als hochsicheres Autorisierungsverfahren bei allen Bezahlvorgängen Pin oder Unterschrift ersetzen - also bei der Zahlung mit Debit- oder Kreditkarte, beim kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone oder auch beim Online-Banking. Zudem ist der Fingerabdruck bequemer einzusetzen als sich Passwörter zu merken.

Die guten Erfahrungen, die die Konsumenten mit der Touch-ID bei der Entsperrung von Smartphones oder PC gemacht haben, hätten den Weg für andere Anwendungsfelder wie das Bezahlen geebnet, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder den positive Einstellung zu dieser Technik seitens der Konsumenten.

Ein Drittel der Befragten auch für Iris-Scan
Weitere biometrische Autorisierungsverfahren treffen bei den Befragten ebenfalls auf Interesse: Gut ein Drittel (36 Prozent) würde den Iris-Scan des Auges nutzen, um eine Zahlung zu autorisieren. Eine Überprüfung anhand des Stimmprofils will immer noch knapp ein Viertel (22 Prozent) einsetzen. Eher gering (6 Prozent) ist das Interesse hingegen daran, die Herzschlagrate als biometrisches Autorisierungsverfahren beim Bezahlen zu verwenden. Der Grund für diese geringe Zustimmung liegt vermutlich darin, dass diese Technologien kaum verbreitet und folglich bei vielen Konsumenten nicht bekannt sind. Dazu Rohleder: "Wenn erste Pilotprojekte zeigen, wie sicher und komfortabel sie sind, werden sie sich im Alltag schnell und in aller Breite durchsetzen."

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.



Hosted by:    Security Monitoring by: