Avast schließt Übernahme von AVG Technologies ab Avast schließt Übernahme von AVG Technologies ab - Computerwelt

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Avast schließt Übernahme von AVG Technologies ab

Mit der Übernahme erweitert Avast sein Angebot für kleine- und mittelständische Unternehmen und gewinnt die Reseller-Gemeinschaft von AVG hinzu, die es Avast ermöglichen soll, mehr und größere Unternehmen zu unterstützen.

Vince Steckler, CEO von Avast

Vince Steckler, CEO von Avast.

© Avals

Avast Software, ein Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten für Endnutzer und Unternehmen, hat einen Mehrheitsanteil an AVG Technologies erworben. Avast möchte künftig mehr und bessere Produkte bereitstellen, die der wachsenden Anzahl von Gefahren entgegentreten. Das Unternehmen wird auch weiterhin sowohl die Produkte der Marke AVG als auch Avast anbieten und unterstützt alle Kunden und Partner beider Produktlinien. 

Vince Steckler wurde zum Chief Executive Officer des neuen Avast ernannt und betreut damit in dem neu entstandenen Unternehmen einen Umsatz von mehr als 700 Millionen U.S. Dollar für 2016. Avast hat sich zu einem Full-Service-Sicherheitsunternehmen gewandelt, mit der branchenweit größten Basis an Privatnutzern sowie mit einem signifikanten Mobile-, KMU- und Mobile-Enterprise-Geschäft. Zum Zeitpunkt des Übernahmeabschlusses verlässt Gary Kovacs, CEO von AVG, das Unternehmen, wird aber während der Übernahmephase weiter beratend zur Seite stehen.

Mehr als 400 Millionen Nutzer
"Das zusammengeführte Unternehmen hat jetzt mehr als 400 Millionen Nutzer und damit mehr als 40 Prozent der PC-Nutzer weltweit, ausgenommen China, und die weltweit meist installierte Sicherheitslösung für Endnutzer. Wären unsere Nutzer die Bevölkerung eines Landes, hätten wir die drittgrößte Population der Welt", sagt Vince Steckler, Chief Executive Officer von Avast. "Die USA ist jetzt mit 58 Millionen Nutzern unser stärkster Markt. Wir sind nun wahrhaft global aufgestellt und stolz darauf, die beliebteste Sicherheitslösung der Welt zu haben."

"Wir haben nun technologische Breite gewonnen, um unseren Kunden einen noch stärkeren Schutz zu liefern. Unsere kombinierten Threat Labs sind jetzt breiter aufgestellt, um sich stärker auf spezifische Bedrohungen zu konzentrieren, wie zum Beispiel Social-Engineering-Gefahren, die Cyberkriminelle üblicherweise einsetzen, um Geräte im Internet der Dinge anzugreifen. Ein anderes Team konzentriert sich auf Ransomware, die wir mit Machine-Learning-Technologie bekämpfen. Wir glauben, dass wir jetzt besser aufgestellt sind denn je, um diejenigen zu überlisten, die anderen online schaden wollen."

Avast gewinnt auch AVGs Location-Labs-Division sowie deren Carrier-Geschäft, was Avast weiter ausbauen und in die Märkte in Übersee expandieren wird. Da mobile Betriebssysteme eine geschlossene Infrastruktur haben, sind mobile Sicherheits- und Privatsphäreschutzlösungen sicher, wenn diese in die Infrastruktur des Mobilfunknetzbetreibers integriert sind. Die Location Labs-Technologie bietet Kunden eine Cloud-basierte Lösung, die Innefizienzen und Unsicherheiten von laufenden mobilen Betriebssystemen umgeht.

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