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Steigende Mitarbeiterfluktuation in Österreich

Österreichs Wirtschaft entwickelt sich weiter positiv, die Wirtschaftskammer Österreich erwartet für 2016 ein Wachstum von 1,7 Prozent. Damit bleibt die Nachfrage nach Fachkräften hoch und macht freiwilliges Jobwechseln attraktiver.

Kompetente Fach- und Führungskräfte zu finden, wird für Unternehmen immer schwieriger.

Kompetente Fach- und Führungskräfte zu finden, wird für Unternehmen immer schwieriger.

© Fotolia/Cortado

43 von 100 befragten Personalmanagern verzeichnen einen häufigeren Mitarbeiterwechsel als noch vor drei Jahren. Zudem befürchtet die überwiegende Mehrheit der befragten HR-Manager (88 Prozent), in den nächsten Monaten Mitarbeiter an andere Unternehmen zu verlieren. Dies ergab die aktuelle Arbeitsmarktstudie von Robert Half.

"In der heutigen Arbeitswelt ist der häufige Jobwechsel zum Standard geworden. Für die Unternehmen ist diese Entwicklung eine große Herausforderung. Kompetente Fach- und Führungskräfte zu finden, ist ohnehin schon schwierig genug. Bleiben Stellen dann noch lange unbesetzt, wirkt sich das zusätzlich negativ auf die Produktivität aus", stellt Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Österreich, fest.

"Nur wenige Unternehmen befassen sich strukturiert mit diesem Problem und managen ihre Fluktuationsrate bzw. die Mitarbeiterbindung aktiv. Als ersten Schritt empfehlen wir, Exit-Gespräche zu führen und die Kündigungsgründe zu erheben sowie systematisch zu erfassen. Dies liefert die Basis für Verbesserungsmaßnahmen, um die Mitarbeiterfluktuation auf ein gesundes Maß zu reduzieren."

Neue Erfahrungen und mehr Gehalt
Laut der Arbeitsmarktstudie von Robert Half wechseln Arbeitnehmer in erster Linie, um neue Erfahrungen in anderen Unternehmen und Branchen zu sammeln oder um mehr zu verdienen. Dies sind jeweils für mehr als die Hälfte der befragten Personalmanager (je 53 Prozent) die beiden zentralen Wechselmotive. Weiterhin entscheiden Mitarbeiter zu gehen, wenn das neue Unternehmen interessantere Entwicklungsmöglichkeiten (51 Prozent) bietet.

"Für die Personalarbeit – vom Recruiting bis zum Employer Branding – sind Exit-Gespräche ein wertvolles Instrument, um die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen," erklärt Szvetecz. "Ein Vergleich der Wechselgründe mit der eigenen oder mit verwandten Branchen hilft zudem bei der Einordnung der eigenen Situation. Spezialisierte Personaldienstleister können aufgrund der Vielzahl ihrer Gespräche mit Bewerbern und Arbeitgebern fundierte Empfehlungen geben und bei der Personalsuche effizient unterstützen."

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