Pakt gegen Terrorismus: Facebook, Twitter und YouTube mit gemeinsamer Datenbank Pakt gegen Terrorismus: Facebook, Twitter und YouTube mit gemeinsamer Datenbank - Computerwelt

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07.12.2016 *Susanne Gillner

Pakt gegen Terrorismus: Facebook, Twitter und YouTube mit gemeinsamer Datenbank

Mit einer gemeinsamen Datenbank wollen die US-Player in sozialen Netzwerken leichter Fotos und Videos von Terrorgruppen identifizieren.

Facebookk, You Tube und Twitter wollen im Kampf gegen den Terrorismus zusammen arbeiten.

Facebookk, You Tube und Twitter wollen im Kampf gegen den Terrorismus zusammen arbeiten.

© Archiv

Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen: Die sonst eher nicht für gemeinschaftliche Bündnisse bekannten Schwergewichte Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gehen in die Offensive in Sachen Anti-Terror. Sie gründen einen gemeinsamen Pakt im Kampf gegen den internationalen Terrorismus in den Suchergebnissen und auf den Plattformen selbst.

Kern der Allianz ist eine unternehmensübergreifende Datenbank. Mit ihr soll es möglich sein, Fotos und Videos von Terrorgruppen zu identifizieren. Bereits gelöschte Inhalte sollen mit einem "digitalen Fingerabdruck" versehen und untereinander ausgetauscht werden, schreibt Facebook in einem Blogpost.

Künftig soll es dann möglich sein, entsprechenden Terror-Content schon während des Hochladens zu identifizieren. Daten, die Nutzer persönlich identifizierbar machen, sollen nicht geteilt werden. 

Die einzelnen Firmen können dabei individuell entscheiden, wie und wann die Inhalte gemäss den eigenen Richtlinien entfernt werden – und vor allem, was genau als Terrorpropaganda eingestuft wird. Das langfristige Ziel ist es laut Facebook, diese Datenbasis anderen Unternehmen zugänglich zu machen. Welche Technologie für die «digitalen Fingerabdrücke» zum Einsatz kommt, ist nicht klar.

Daneben beschäftigt die grossen US-Player wie Facebook immer noch die Debatte um Fake News. Nach dem Skandal um die falschen Nachrichten, die womöglich auch den Ausgang der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl beeinflusst haben könnten, wendet sich Facebook jetzt mit einem Test den Nachrichten zu, die im Netzwerk erscheinen.

*Susanne Gillner ist Redakteurin von PCTIPP.

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