"Ransomly" schafft App-freie Zonen in Wohnungen "Ransomly" schafft App-freie Zonen in Wohnungen - Computerwelt

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22.12.2016 pte

"Ransomly" schafft App-freie Zonen in Wohnungen

Der ständige Blick auf das Handy ist auf Dauer nicht nur ungesund, er kann auch Stress ins Familien- oder Beziehungsleben bringen. Damit macht eine neue Lösung Schluss, indem mittels Bluetooth-Beaconseinfache Sperrsignale an das Smartphone gesendet werden.

Die für iOS und Android verwendbare App "Ransomly" blockiert Apps mittels Beacons.

Die für iOS und Android verwendbare App "Ransomly" blockiert Apps mittels Beacons.

© Ransomly

Ransomly ist ein Kickstarter-Projekt des US-Amerikaners Zack Prager, der mit einem kleinen Team ein System geschaffen hat, das ganz einfach bestimmte Teile der Wohnung zu Ruhezonen macht, in der die Lieblings-Apps von Facebook und Instagram bis hin zu Snapchat und Twitter nicht funktionieren.

Kommunikation über Beacons
Bluetooth-betriebene Beacons werden an zukünftig Smartphone-freien Plätzen in der Wohnung angebracht und Nutzer definieren den Umkreis, in dem die Blockade wirken soll. Die dazupassende Handy-App kommuniziert mit den Beacons - und sperrt das Smartphone, sobald sich der Besitzer nähert. Für Android-Handys funktioniert die App übrigens besser: iOS erlaubt keine zu tiefen Eingriffe in das Betriebssystem, deswegen gibt es für Apple-Fans nur dezente Hinweise auf die Handy-freie Zone statt eines gesperrten Geräts.

"Es gibt bereits viel Forschung dazu, dass die übermäßige Nutzung von Handys Stress und Dramen in Beziehungen verursacht", verdeutlicht Prager die Ausgangsproblematik. "Sobald du erst einmal das Problem erkennst, dass Facebook und Instagram dein Leben nach einer Weile nicht verbessern, wirst du insgesamt glücklicher sein", zeigt er sich überzeugt.

App-Sperrung durch Eltern möglich
Die App kann auch dazu verwendet werden, um die eigenen Kinder oder den Partner zu "erziehen". So können Mütter und Väter eine Zeitfresser-App ihrer Kinder sperren, bis diese die fertigen Hausaufgaben vorzeigen. Oder man sperrt Facebook für den Partner, bis das Geschirr abgewaschen ist. Die Kickstarter-Kampagne hat bereits das Ziel von 5.000 Dollar überschritten und läuft aber noch einen Monat.

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