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22.12.2016 Klaus Lorbeer/pi

Ars Electronica Futurelab gestaltet SAP Prestige-Projekt in Berlin

Seit 15 Jahren arbeitet SAP mit dem Linzer Ars Electronica Futurelab zusammen. Jetzt gestalteten die Linzer den futuristischen DATA SPACE an der Rosenthalerstraße 38 in Berlin Mitte - die neue SAP-Repräsentanz für die deutsche Hauptstadt.

Der vom Ars Electronica Futurelab für SAP gestaltete Data Space in Berlin.

Der vom Ars Electronica Futurelab für SAP gestaltete Data Space in Berlin.

© Ars Electronica Futurelab

Der DATA SPACE soll innovativen und kreativen Menschen eine inspirierende Atmosphäre und Umgebung bieten. Er soll ein Treffpunkt sein für alle, die sich für Digitale Transformation interessieren - sie können im DATA SPACE netzwerken, gemeinsam arbeiten und essen. Der DATA SPACE vereint vier Bereiche unter seinem Dach: die DATA HALL, die DATA KITCHEN, das DATA HUB und den DATA ROOM. An der Gestaltung der Data Kitchen und des DATA ROOM war das Linzer Ars Electronica Futurelab maßgeblich beteiligt.

Der DATA ROOM - hier springt der Funke über
In Gestalt des DATA ROOM hat das Ars Electronica Futurelab einen völlig neuartigen Workshopbereich gestaltet, dessen Atmosphäre kreatives Arbeiten befördern soll. Herzstück ist ein Data-Furniture, das Assoziationsketten generiert. Der Tisch verfügt über eine Oberfläche, auf dem Inhalte wie auf einem Tablet bewegt werden können. Begriffe, Bild- oder Textinformation werden hier ohne physische Schnittstelle mittels eines QR-Codes eingegeben, der für eine bestimmte Zeit gültig ist. Jede Eingabe erzeugt eine Assoziationskette, die wiederum mittels eines vom Ars Electronica Futurelab programmierten Algorithmus entsteht. Letzterer sucht dabei nicht nach den üblichen Parametern, sondern kreiert Begriffs- und Bildpaare wie beim Brainstorming.

Die Foodwall - Genuss auf Knopfdruck
In der DATA KITCHEN werden frisch zubereitete, gesunde Speisen und Getränke zunächst via Website oder App vorbestellt oder dann vor Ort über das eigene Smartphone bezahlt. Ist das Essen fertig, holen sich die Gäste ihre Speisen aus der sogenannten Food Wall ab. Letztere verfügt über insgesamt 20 Ausgabeboxen, die auf der einen Seite vom Küchenpersonal bestückt, auf der anderen per Smartphone vom Kunden geöffnet werden. Sobald eine Box gefüllt ist, erscheint der Name des Bestellers auf der transparenten Frontscheibe. Gemeinsam mit einer abstrakten Visualisierung der bestellten Produkte wird er als Avatar in Szene gesetzt. Die Idee zur DATA KITCHEN stammt vom bekannten Berliner Gastronom Heinz Gindullis aka Cookie, die futuristische Food Wall wurde vom Ars Electronica Futurelab gestaltet.

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