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19.01.2017 Klaus Lorbeer/pi

Techbold-Studie zur heimischen IT-Sicherheit

Die Techbold Technology Group führte gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Mindtake eine Umfrage unter 200 österreichischen KMUs zum Thema IT-Security durch. Diese Studie zeigt unter den befragten Unternehmen zwar ein hohes Bewusstsein für die Gefahren in Bezug auf IT-Sicherheit, aber gleichzeitig auch viel Unsicherheit.

Techbold fragte u.a. nach den Ursachen für IT-Security-Vorfälle.

Techbold fragte u.a. nach den Ursachen für IT-Security-Vorfälle.

© Techbold / Mindtake Research

Fast jedes zweite (44 Prozent) Unternehmen gab an, in den letzten zwei Jahren mit Spamproblemen, Virenangriffen, Ausfällen von IT-Systemen oder Datenverlusten konfrontiert gewesen zu sein. Die Untersuchung zeigt, dass der Anteil der betroffenen Unternehmen mit ihrer Größe steigt: Gab es bei 32 Prozent aller Einzelunternehmen in den letzten zwei Jahren IT-Security Vorfälle, so waren bereits 34 Prozent der Unternehmen mit 2 bis 10 Mitarbeitern betroffen.  Unternehmen bis 30 Mitarbeitern waren zu 59 Prozent betroffen und Unternehmen mit über 31 Mitarbeitern bereits zu 67 Prozent.

Die häufigsten Vorfälle die im Rahmen der Untersuchung angegeben wurden sind Virenangriffe, mit welchen über die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) zu kämpfen hatten,  gefolgt von Spamproblemen, die von 51 Prozent der KMUs gemeldet wurden. Als dritthäufigste Ursache wurden Ausfälle der IT-Systeme genannt (37 Prozent). 19 Prozent der Unternehmen beklagten das versehentliche Löschen von Daten.

Technikausfälle und Unwissenheit der Mitarbeiter als häufigste Ursachen für Probleme
Als häufigste Ursachen für IT-Security-Vorfälle wurde der Ausfall der Technik genannt - 44 Prozent der befragten Unternehmen gab diesen Grund an. Besonders hoch ist dieses Risiko bei produzierenden Gewerbebetrieben (50 Prozent). Als zweithäufigste Ursache wurden Irrtümer oder die Unwissenheit von Mitarbeitern (38 Prozent) angegeben. Auch hier haben produzierende Gewerbebetriebe (50 Prozent) ein überdurchschnittliches Risiko. Auf Platz drei liegt die absichtliche Manipulation der IT oder der Daten durch externe Personen (27 Prozent). Das ist im Handel (23 Prozent) und bei Dienstleistern (38 Prozent) besonders ausgeprägt.

Ausfall der IT-Systeme als häufigstes Bedenken bei der IT-Sicherheit
67 Prozent der Unternehmen über 30 Mitarbeiter haben Angst vor dem Ausfall von IT-Systemen. Dennoch führt nur jedes zweite Unternehmen regelmäßige IT-Security Audits durch, um die Schwachstellen, sowie Konzeptions- und Konfigurationsfehler in der IT zu finden. Laut der durchgeführten Umfrage halten 42 Prozent der Unternehmen solche Audits für nicht notwendig. Einem Drittel der befragten Firmen (33 Prozent) fehlt dazu die Erfahrung oder die nötige Kompetenz. Die finanzielle Bereitschaft ist durchaus gegeben, nur bei 18 Prozent der Unternehmen scheitert es an den Kosten.

IT-Infrastruktur vor Ort wird noch immer bevorzugt
Fragt man die IT-Entscheider der heimischen KMUs welches IT-Setting sie für ihre Unternehmen bevorzugen, sagen 41 Prozent, dass sie auf die eigene IT-Infrastruktur vor Ort schwören, wohingegen sich bereits 30 Prozent für eine Cloudlösung erwärmen können, sofern es sich bei der Cloud um eine österreichische Cloud handelt. Nur 8,4 Prozent der Befragten würden auch einer europäischen Cloud ihr Vertrauen schenken. Hingegen würden nur 4,5 Prozent ihre Daten einem Rechenzentrum außerhalb Europas anvertrauen.

Externes Expertenwissen wird hoch eingeschätzt
Die durchgeführte Umfrage zeigte, dass 80 Prozent der befragten Unternehmen auf externe Fachkompetenz vertrauen, um ihre Sicherheitslücken im IT-Bereich aufzudecken und beheben zu lassen. Dieser Wert ist unter den Angestellten besonders hoch, während er bei Selbständigen und Eigentümern ein wenig niedriger ist.

Sicherheitsrisiken werden in den nächsten zwei Jahren steigen
Eine große Mehrheit der KMUs, nämlich 73 ist geht davon aus, dass die Sicherheitsrisiken im IT-Bereich in den nächsten zwei Jahren weiter zunehmen werden.Obwohl das Bewusstsein für die existierende und weiter steigende Gefahr für die IT-Sicherheit vorhanden ist, sorgen vor allem kleinere und mittelständische Betriebe aktuell zu wenig vor. Grund dafür sind einerseits die befürchteten Kosten, andererseits das fehlende Knowhow der IT-Beauftragten.

"Diese Angst ist unbegründet," kommentiert Damian Izdebski, Gründer und CEO der Techbold Technology Group die Studie. "Bereits mit nur 50 Cent pro Mitarbeiter pro Tag kann eine professionelle IT-Sicherheit geboten werden. Das entspricht einer Investition, die geringer ist als zwei Kaffee-Kapseln am Tag. Damit kann ein wirksamer Antivirus- und Antispam-Schutz sowie ein zuverlässiges Datenbackup gewährleistet werden."

Die gesamte Techbold IT-Sicherheitsstudie kann hier heruntergeladen werden: https://www.techbold.at/it-sicherheit-angebot/

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