Digitalisierung in Österreich: Es geht voran Digitalisierung in Österreich: Es geht voran - Computerwelt

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31.01.2017 Klaus Lorbeer/pi

Digitalisierung in Österreich: Es geht voran

Der digitale Branchenverband "Internetoffensive Österreich" (IOÖ) bewertet das neue Regierungsprogramm als Meilenstein der Digitalisierungspolitik und begrüßt die gesetzten Maßnahmen.

Der digitale Branchenverband IOÖ begrüßt die von der Regierung vorgestellten Maßnahmen in Sachen Digitalisierung.

Der digitale Branchenverband IOÖ begrüßt die von der Regierung vorgestellten Maßnahmen in Sachen Digitalisierung.

© Internetoffensive Österreich (IOÖ)

Die IOÖ vertritt als digitaler Branchenverband  die größten IT- und TK-Leitunternehmen in Österreich und will den IKT-Standort Österreich stärken und international wettbewerbsfähig machen. Die IOÖ ist über den wissenschaftlichen Beirat mit den führenden Universitäten des Landes eng verbunden. Als beratendes Organ im Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) der österreichischen Bundesregierung kann der Verein direkt und unmittelbar IKT-Projekten zur Umsetzung verhelfen.

Von dem neuen Regierungsprogramm ist die IOÖ sehr angetan: "Mit dem nun vorliegenden Arbeitsprogramm hat Österreich einen gezielten Weg eingeschlagen, der uns an die internationale IKT-Spitze bringen kann. Besonders erfreulich aus Sicht der Internetoffensive Österreich ist, dass neben den Infrastrukturthemen auch Maßnahmen für die Digitalisierung der Bildung, Anreize für Unternehmen im Bereich der Beschäftigungspolitik und für die Forschungsförderung gesetzt werden", so Norbert Schöfberger, IOÖ-Präsident und Geschäftsführer Hewlett Packard Enterprise Österreich. 

Klarer Plan: Österreich wird 5G-Vorreiter 
Den erneuten Beschluss 5G-Vorreiter werden zu wollen, begrüßt die IOÖ und appelliert an die Bundesregierung, die 5G-Strategie gemeinsam auszuarbeiten und sich mit den betroffenen Unternehmen darüber auszutauschen. Nur gemeinsam kann 5G - laut IOÖ "das neue Ökosystem der Digitalisierung" - so umgesetzt werden, dass die neuen Möglichkeiten im Bereich E-Government, E-Health, Industrie 4.0 und dem automatisierten Fahren optimal für alle User genutzt werden können.

Speziell hervorgehoben wird die Entscheidung der Bundesregierung, Maßnahmen zu setzen, um Breitbandausbau in Österreich schneller und kostengünstiger zu gestalten. Durch die Abschaffung der verpflichtenden Papierrechnung, der Senkung von Verwaltungsabgaben auf digitale Infrastruktur sowie der Einrichtung eines One-Stop-Shops in jedem Bundesland für zukünftige Genehmigungsverfahren haben die österreichischen Investoren in Telekominfrastruktur wieder Augenhöhe im europäischen Wettbewerb, um die Ziele der Breitbandstrategie 2020 für Österreich realistisch erreichen zu können.

Entscheidend für die Zukunft: Digitalisierung in der Bildung 
Mit den Jugendlichen von heute werden die Arbeitnehmer von morgen ausgebildet. Um diesen eine bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten, müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt werden. Durch die neuen Vorhaben im Bildungsbereich, wie den Breitbandanschluss für alle Schulen bis 2020/2021, der Ausstattung von Pädagogen sowie Schülern mit Laptops und Tablets, ist der österreichische Schulunterricht der Zukunft näher gerückt und die Wettbewerbsfähigkeit der Österreicher wurde gesteigert. "Mit der Verankerung der digitalen Grundbildung, wie auch der Medienbildung in allen Lehrplänen ab der Volksschule wie auch der Sekundarstufe I ist ein wesentliches Anliegen der Internetoffensive Österreich erfüllt worden. Die jungen Menschen werden nun über die Chancen, Möglichkeiten, Risiken und Tücken der digitalen Welt aufgeklärt und erhalten nachhaltiges Knowhow für ihren weiteren Lebensweg", so Präsident Schöfberger. 

Wirtschaftswachstum durch Digitalisierung weiter fördern 
Die Digitalwirtschaft ist für das österreichische Wirtschaftswachstum einer der bedeutsamsten Faktoren. Mit den nun vorgestellten Maßnahmen sei der Appell der IOÖ nach einer vorzeitigen Abschreibung (wenn auch nur für körperliche Anlagegüter) wahrgenommen worden, so der Branchenverband.

Die Ankündigungen einer vorzeitigen Abschreibung ab 1. März 2017 für Unternehmen ab 250 Personen in der Höhe von 30 Prozent ermöglicht es vielen Betrieben durch die Anschaffung neuer Anlagen und Maschinen, die digitale Transformation besser und leichter zu bewältigen. Eine weitere, deutliche Verbesserung für Unternehmen ist die angekündigte Reduktion der Lohnnebenkosten um 50 Prozent in den nächsten drei Jahren. Durch diese und andere Maßnahmen sei Österreich am Weg zur IKT-Spitze, ist Schöfberger überzeugt. Das Ziel, unter die TOP 5 Nationen im NRI zu kommen, sei wieder ein Stück näher gerückt. Nun gelte es diese Vorhaben und Maßnahmen auch umzusetzen, so der IOÖ-Präsident abschließend. 

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